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	<title>OniGalore - User contributions [en]</title>
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		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_8&amp;diff=4959</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 8</title>
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		<updated>2007-02-13T20:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: /* Kapitel 8 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 8===&lt;br /&gt;
;Ein mächtiger Verbündeter&lt;br /&gt;
Jetzt aber los. Sie hängte sich das Plasmagewehr über die Schulter, sah auf ihren Comlink&lt;br /&gt;
und setzte sich in Bewegung. Sie kam an riesigen Schrottpressen vorbei. Hoffentlich&lt;br /&gt;
existierte der Titan-X noch, sonst waren alle ihre bisherigen Anstrengungen umsonst&lt;br /&gt;
gewesen. Nach weiteren 100 Metern hatte sie es geschafft. Hier lag er, teils unter&lt;br /&gt;
Stahltrümmern begraben, der Titan-X. Ein riesiges, 2,50 m großes Ungetüm aus Stahl und er&lt;br /&gt;
schien noch vollständig erhalten zu sein. Sie entriegelte die Stahlpanzerung an seinem&lt;br /&gt;
Hinterkopf und setzte ihm den Gedächtnischip ein, den Bill ihr gegeben hatte. Dann nahm sie&lt;br /&gt;
den Mikrocomputer und versuchte den Roboter zu aktivieren, aber nichts geschah. Eve&lt;br /&gt;
murmelte: „Verfluchte Kiste, beweg dich!“ Nichts!. Hatte sie etwas falsch gemacht oder war&lt;br /&gt;
dieses Ding nur noch ein Haufen Schrott?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm den Comlink und funkte Bill an: „Hallo Bill! Ich habe den Titan-X gefunden und ihm&lt;br /&gt;
den Chip eingesetzt, aber er rührt sich nicht. Was soll ich tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Display erschien eine Nachricht: „Vermutlich hat er keine Energie. Entweder sind&lt;br /&gt;
seine Brennzellen verbraucht oder sie wurden ausgebaut. Es muss einen Container geben, in&lt;br /&gt;
dem diese Brennzellen gelagert werden. Sieh hinter der Brustpanzerung nach, welche du&lt;br /&gt;
benötigst, und versuch eine zu finden, die zumindest noch teilweise aufgeladen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Danke für den Tipp! Ich sehe nach. Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entriegelte die Brustpanzerung. Nichts! Beide Einschübe waren leer. Kein Wunder, dass&lt;br /&gt;
der Roboter nicht funktionierte. Sie durchsuchte die Container, die sich in der Nähe&lt;br /&gt;
befanden. Im Zweiten wurde sie fündig. Es war zwar nur eine Brennzelle für die&lt;br /&gt;
Notstromversorgung, aber besser als gar nichts. Sie nahm die Brennzelle und rannte zurück&lt;br /&gt;
zum Titan-X. Aus der Ferne hörte sie Stimmen. Taggerts Team hatte den Schrottplatz nun&lt;br /&gt;
ebenfalls erreicht und die bewusstlosen Wachen gefunden. Der Eingang wurde immer noch&lt;br /&gt;
von den beiden Schrotttransportern blockiert. Das würde ihr etwas Zeit verschaffen.&lt;br /&gt;
Sie setzte die Notstromzelle ein und versuchte den Titan-X erneut zu aktivieren.&lt;br /&gt;
Diesmal funktionierte es. Langsam setzte sich der Koloss in Bewegung. Der Stahlberg&lt;br /&gt;
erzitterte, unter dem er begraben war. Kreischender Lärm ertönte, als Metall über Metall&lt;br /&gt;
schrammte. Mit ruckartigen Bewegungen kämpfte er sich frei und richtete sich auf. Jetzt&lt;br /&gt;
stand er ihr direkt gegenüber, der Titan-X. Groß, mächtig, mit unheimlichen roten Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Wie lautet deine Hauptdirektive?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit tiefer, dröhnender Stimme: „Dich und Emily zu beschützen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve musterte ihn skeptisch: „Gib mir einen Statusbericht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete mit monotoner Stimme:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Primärbewaffnung:||Keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sekundärbewaffnung:||Keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptbrennzelle:||Fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Notstromzelle:||Restenergie 46%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bewegungsfunktionen:||Intakt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahlpanzerung:||Intakt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve grübelte: „Hm, das ist nicht viel. Du hast keine Waffen und deine Energieversorgung&lt;br /&gt;
läuft auf Reserve. Wie lange wird deine Restenergie reichen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete: „Bei Standardeinsatz 4 h 11 min, bei Kampfeinsatz 1 h 53 min.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Na toll! Dann sollten wir uns beeilen, bevor dir die Energie ausgeht. Ich&lt;br /&gt;
werde von 6 bewaffneten Männern verfolgt. Bitte töte sie nicht! Versuch nur, mich zu&lt;br /&gt;
schützen. Wir verlassen den Schrottplatz und gehen zur Waffenkammer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich ertönten Maschinengewehrschüsse. Eve hechtete in Deckung. Der Titan-X stampfte&lt;br /&gt;
auf die Angreifer zu. Die Schüsse prallten wirkungslos an seiner Stahlpanzerung ab.&lt;br /&gt;
Weiterhin auf den Roboter feuernd zogen sich die Männer langsam zurück. Der Titan-X&lt;br /&gt;
ergriff eine Kiste mit Stahlteilen und schleuderte sie nach den Angreifern. Die sprangen in&lt;br /&gt;
Deckung und wurden von der Kiste nur knapp verfehlt. Eve stockte der Atem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrie den Titan-X an: „Hast du mich nicht verstanden? Ich sagte: Nicht töten!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit dröhnender Stimme: „Menschliche Verluste: 0%“ und stampfte weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Granate!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer gingen in Deckung: Eine gewaltige Detonation ertönte und Metallteile&lt;br /&gt;
wirbelten durch die Luft. Der Titan-X wurde von einer riesigen Rauchwolke eingehüllt. Als&lt;br /&gt;
sich die Männer vorsichtig wieder erhoben, trauten sie ihren Augen kaum. Die Rauchwolke&lt;br /&gt;
lichtete sich und der Titan-X stand immer noch. Er hatte fast keinen Kratzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Verteilt euch und kreist sie ein. Henderson holen Sie die Panzerfaust aus &lt;br /&gt;
dem Mannschaftswagen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve erschrak, als sie das Wort Panzerfaust hörte. &lt;br /&gt;
Sie befahl dem Titan-X: „Schnell, beweg dich zum Ausgang! Ich komme nach!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X stampfte los. Hindernisse auf seinem Weg fegte er mühelos zur Seite und &lt;br /&gt;
hinterließ eine Schneise der Verwüstung. &lt;br /&gt;
Einer von Taggerts Männern konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. &lt;br /&gt;
Eine Kiste mit Stahlteilen fiel um und begrub seine Beine unter sich. &lt;br /&gt;
Er war eingeklemmt und schrie vor Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fauchte den Titan-X an: „Kannst du nicht besser aufpassen? Mach das nie wieder!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete ungerührt: „Gegner neutralisiert. Verletzungen reparabel.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schüttelte wütend den Kopf. Sie hielt sich dicht hinter ihm und nutzte das Chaos, &lt;br /&gt;
um an Taggert vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Vorsicht! Schießt nicht auf die Fässer mit dem Giftmüll.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kniete neben dem Verletzten nieder, befreite ihn von den Trümmern und gab ihm ein &lt;br /&gt;
Beruhigungsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann knirschte mit den Zähnen und presste schmerzhaft hervor: „Serge, ich spüre meine &lt;br /&gt;
Beine nicht! Ich glaube, sie sind gebrochen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Halten Sie durch Miller! Ich werde Hilfe anfordern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend stand er auf und folgte grimmig den Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve saß in der Falle. Sie waren in einer Sackgasse gelandet und von hinten näherten sich&lt;br /&gt;
Taggerts Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte zum Titan-X: „Lass dir etwas einfallen, sonst sind wir erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X aktivierte seinen Suchmodus und sah sich prüfend um. Schließlich fixierte er&lt;br /&gt;
einen Kistenstapel, trat auf ihn zu und warf sich mir voller Wucht dagegen. Stahltrümmer&lt;br /&gt;
regneten auf ihn herab, aber das schien ihn nicht weiter zu stören. Erneut warf er sich gegen&lt;br /&gt;
die Kisten und brachte den Stapel zum Einsturz. Taggerts Männer eröffneten das Feuer und&lt;br /&gt;
Eve ging in Deckung, während der Titan-X den Weg frei räumte. Eve rannte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Das war knapp, aber sie war noch nicht in Sicherheit. Taggerts Männer stellten ihr nach. Sie&lt;br /&gt;
drehte sich um und sah an der Wand einige Fässer mit der Aufschrift ‚leicht entflammbar!’&lt;br /&gt;
Mit dem Plasmagewehr schoss sie die Fässer in Brand. Eine Feuerwand breitete sich aus und&lt;br /&gt;
versperrte ihren Verfolgern den Weg. Der Titan-X hatte den Ausgang schon fast erreicht. Eve&lt;br /&gt;
spurtete hinter ihm her. Sie hatte ihn schon fast eingeholt, da sah sie Henderson hinter dem&lt;br /&gt;
Mannschaftswagen knien, die Panzerfaust im Anschlag. Sie durfte ihn nicht zum Schuss&lt;br /&gt;
kommen lassen. Sie zielte mit dem Plasmagewehr auf Hendersons Arm und drückte ab. Der&lt;br /&gt;
Schuss streifte ihn an der Schulter und hinterließ eine riesige Brandwunde. Henderson schrie&lt;br /&gt;
auf und feuerte die Panzerfaust ab, aber der Schuss verfehlte sein Ziel und zerstörte einen&lt;br /&gt;
Schrottcontainer. Stahlteile wirbelten durch die Luft und ein großer Metallsplitter bohrte sich&lt;br /&gt;
in Eves rechten Oberschenkel. Sie schrie auf und riss ihn heraus. Blut quoll aus der Wunde.&lt;br /&gt;
Sie zog das verletzte Bein hinter sich her und humpelte durch den Ausgang. Henderson lag&lt;br /&gt;
am Boden und hielt mit schmerzverzerrtem Gesicht seine verletzte Schulter. Als der Titan-X&lt;br /&gt;
sich ihm näherte, zog er seine Pistole und schoss entsetzt das ganze Magazin auf ihn leer.&lt;br /&gt;
Den Titan-X kümmerte dies wenig, aber seine Hauptdirektive lautete Eve zu schützen. Er hob&lt;br /&gt;
seinen Fuß, um Henderson unter sich zu zerquetschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Stopp! Sofort aufhören!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X hielt inne und Henderson atmete auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve humpelte an Henderson vorbei und sagte zu ihm: „Verhalten Sie sich ruhig, dann&lt;br /&gt;
geschieht ihnen nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X zertrümmerte den Mannschaftswagen und warf ihn um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Verdammt! Was tust du da? Ich bin verletzt, siehst du das nicht? Wie sollen wir&lt;br /&gt;
jetzt von hier wegkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert und seine Männer hatten jetzt ebenfalls den Ausgang erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Männer schrie: „Da ist Blut! Sie ist verletzt! Gleich haben wir sie!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X setzte sich auf den Boden und ging in den Tankmodus. Aus Gesäß und&lt;br /&gt;
Unterschenkel erschienen Räder. Er legte seine riesigen Hände auf seine Knie, beugte den&lt;br /&gt;
Oberkörper etwas nach vorn und bildete so vor sich eine Sitzfläche für Eve. Mit dröhnender&lt;br /&gt;
Stimme sagte er: „Aufsteigen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve staunte nicht schlecht und setzte sich in den Schoß des Titanen. Elektromotoren heulten&lt;br /&gt;
auf und der Titan-X setzte sich in Bewegung. Taggerts Männer schossen mit ihren&lt;br /&gt;
Maschinengewehren aber die Kugeln prallten wirkungslos an der Rückenpanzerung des&lt;br /&gt;
Roboters ab. Der Titan-X nahm Fahrt auf und bewegte sich schnell außer Schussweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert rief: „Feuer einstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm seinen Comlink und funkte Commander Grey an: „Hier Taggert, die Zielperson ist&lt;br /&gt;
vom Schrottplatz entkommen und bewegt sich jetzt in Richtung Roboterfabrik. Sie hat es&lt;br /&gt;
geschafft, einen Titan-X zu aktivieren. Der Roboter hilft ihr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Grey tobte: „Was! Ein Titan-X? Wurden die nicht schon vor 5 Jahren&lt;br /&gt;
verschrottet? Haben sie Verluste?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Henderson hat eine üble Brandwunde an der Schulter, Millers Beine&lt;br /&gt;
sind gebrochen, drei Mann sind bewusstlos und zu Jacksons Team habe ich seit Beginn der&lt;br /&gt;
Mission keinen Kontakt mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey knurrte: „Ich schicke ihnen ein Fahrzeug, das die Verletzten abholt. Jacksons Team ist&lt;br /&gt;
verschollen. Ich habe Higgins losgeschickt, um etwas über ihren Verbleib herauszufinden.&lt;br /&gt;
Ich sage ihm Bescheid. Er kann Sie unterstützen und der Kreatur den Rückweg&lt;br /&gt;
abschneiden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert sagte: „Habe verstanden, Sir! Ende!“ Grimmig starrte in die Ferne, aber Eve und der&lt;br /&gt;
Titan-X waren schon längst aus seinem Blickfeld verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henderson trat neben Taggert und hielt seine verletzte Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte skeptisch: „Serge, sind sie sicher, dass diese Eve gefährlich ist? Wenn sie den&lt;br /&gt;
Roboter vorhin nicht aufgehalten hätte, dann hätte er mich zerquetscht! Ich verdanke ihr&lt;br /&gt;
mein Leben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete entschieden: „Wir haben unsere Befehle. Bleiben sie hier und warten sie&lt;br /&gt;
auf den Rettungswagen. Die Anderen zu mir! Wir nehmen zu Fuß die Verfolgung auf!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 9|Zum Kapitel 9]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_8&amp;diff=4958</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 8</title>
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		<updated>2007-02-13T20:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: /* Kapitel 8 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 8===&lt;br /&gt;
;Ein mächtiger Verbündeter&lt;br /&gt;
Jetzt aber los. Sie hängte sich das Plasmagewehr über die Schulter, sah auf ihren Comlink&lt;br /&gt;
und setzte sich in Bewegung. Sie kam an riesigen Schrottpressen vorbei. Hoffentlich&lt;br /&gt;
existierte der Titan-X noch, sonst waren alle ihre bisherigen Anstrengungen umsonst&lt;br /&gt;
gewesen. Nach weiteren 100 Metern hatte sie es geschafft. Hier lag er, teils unter&lt;br /&gt;
Stahltrümmern begraben, der Titan-X. Ein riesiges, 2,50 m großes Ungetüm aus Stahl und er&lt;br /&gt;
schien noch vollständig erhalten zu sein. Sie entriegelte die Stahlpanzerung an seinem&lt;br /&gt;
Hinterkopf und setzte ihm den Gedächtnischip ein, den Bill ihr gegeben hatte. Dann nahm sie&lt;br /&gt;
den Mikrocomputer und versuchte den Roboter zu aktivieren, aber nichts geschah. Eve&lt;br /&gt;
murmelte: „Verfluchte Kiste, beweg dich!“ Nichts!. Hatte sie etwas falsch gemacht oder war&lt;br /&gt;
dieses Ding nur noch ein Haufen Schrott?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm den Comlink und funkte Bill an: „Hallo Bill! Ich habe den Titan-X gefunden und ihm&lt;br /&gt;
den Chip eingesetzt, aber er rührt sich nicht. Was soll ich tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Display erschien eine Nachricht: „Vermutlich hat er keine Energie. Entweder sind&lt;br /&gt;
seine Brennzellen verbraucht oder sie wurden ausgebaut. Es muss einen Container geben, in&lt;br /&gt;
dem diese Brennzellen gelagert werden. Sieh hinter der Brustpanzerung nach, welche du&lt;br /&gt;
benötigst, und versuch eine zu finden, die zumindest noch teilweise aufgeladen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Danke für den Tipp! Ich sehe nach. Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entriegelte die Brustpanzerung. Nichts! Beide Einschübe waren leer. Kein Wunder, dass&lt;br /&gt;
der Roboter nicht funktionierte. Sie durchsuchte die Container, die sich in der Nähe&lt;br /&gt;
befanden. Im Zweiten wurde sie fündig. Es war zwar nur eine Brennzelle für die&lt;br /&gt;
Notstromversorgung, aber besser als gar nichts. Sie nahm die Brennzelle und rannte zurück&lt;br /&gt;
zum Titan-X. Aus der Ferne hörte sie Stimmen. Taggerts Team hatte den Schrottplatz nun&lt;br /&gt;
ebenfalls erreicht und die bewusstlosen Wachen gefunden. Der Eingang wurde immer noch&lt;br /&gt;
von den beiden Schrotttransportern blockiert. Das würde ihr etwas Zeit verschaffen.&lt;br /&gt;
Sie setzte die Notstromzelle ein und versuchte den Titan-X erneut zu aktivieren.&lt;br /&gt;
Diesmal funktionierte es. Langsam setzte sich der Koloss in Bewegung. Der Stahlberg&lt;br /&gt;
erzitterte, unter dem er begraben war. Kreischender Lärm ertönte, als Metall über Metall&lt;br /&gt;
schrammte. Mit ruckartigen Bewegungen kämpfte er sich frei und richtete sich auf. Jetzt&lt;br /&gt;
stand er ihr direkt gegenüber, der Titan-X. Groß, mächtig, mit unheimlichen roten Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Wie lautet deine Hauptdirektive?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit tiefer, dröhnender Stimme: „Dich und Emily zu beschützen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve musterte ihn skeptisch: „Gib mir einen Statusbericht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete mit monotoner Stimme:&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|Primärbewaffnung:||Keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sekundärbewaffnung:||Keine&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Hauptbrennzelle:||Fehlt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Notstromzelle:||Restenergie 46%&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Bewegungsfunktionen:||Intakt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Stahlpanzerung:||Intakt&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve grübelte: „Hm, das ist nicht viel. Du hast keine Waffen und deine Energieversorgung&lt;br /&gt;
läuft auf Reserve. Wie lange wird deine Restenergie reichen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete: „Bei Standardeinsatz 4 h 11 min, bei Kampfeinsatz 1 h 53 min.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Na toll! Dann sollten wir uns beeilen, bevor dir die Energie ausgeht. Ich&lt;br /&gt;
werde von 6 bewaffneten Männern verfolgt. Bitte töte sie nicht! Versuch nur, mich zu&lt;br /&gt;
schützen. Wir verlassen den Schrottplatz und gehen zur Waffenkammer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich ertönten Maschinengewehrschüsse. Eve hechtete in Deckung. Der Titan-X stampfte&lt;br /&gt;
auf die Angreifer zu. Die Schüsse prallten wirkungslos an seiner Stahlpanzerung ab.&lt;br /&gt;
Weiterhin auf den Roboter feuernd zogen sich die Männer langsam zurück. Der Titan-X&lt;br /&gt;
ergriff eine Kiste mit Stahlteilen und schleuderte sie nach den Angreifern. Die sprangen in&lt;br /&gt;
Deckung und wurden von der Kiste nur knapp verfehlt. Eve stockte der Atem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrie den Titan-X an: „Hast du mich nicht verstanden? Ich sagte: Nicht töten!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit dröhnender Stimme: „Menschliche Verluste: 0%“ und stampfte weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Granate!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer gingen in Deckung: Eine gewaltige Detonation ertönte und Metallteile&lt;br /&gt;
wirbelten durch die Luft. Der Titan-X wurde von einer riesigen Rauchwolke eingehüllt. Als&lt;br /&gt;
sich die Männer vorsichtig wieder erhoben, trauten sie ihren Augen kaum. Die Rauchwolke&lt;br /&gt;
lichtete sich und der Titan-X stand immer noch. Er hatte fast keinen Kratzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Verteilt euch und kreist sie ein. Henderson holen Sie die Panzerfaust aus &lt;br /&gt;
dem Mannschaftswagen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve erschrak, als sie das Wort Panzerfaust hörte. &lt;br /&gt;
Sie befahl dem Titan-X: „Schnell, beweg dich zum Ausgang! Ich komme nach!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X stampfte los. Hindernisse auf seinem Weg fegte er mühelos zur Seite und &lt;br /&gt;
hinterließ eine Schneise der Verwüstung. &lt;br /&gt;
Einer von Taggerts Männern konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. &lt;br /&gt;
Eine Kiste mit Stahlteilen fiel um und begrub seine Beine unter sich. &lt;br /&gt;
Er war eingeklemmt und schrie vor Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fauchte den Titan-X an: „Kannst du nicht besser aufpassen? Mach das nie wieder!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete ungerührt: „Gegner neutralisiert. Verletzungen reparabel.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schüttelte wütend den Kopf. Sie hielt sich dicht hinter ihm und nutzte das Chaos, &lt;br /&gt;
um an Taggert vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Vorsicht! Schießt nicht auf die Fässer mit dem Giftmüll.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kniete neben dem Verletzten nieder, befreite ihn von den Trümmern und gab ihm ein &lt;br /&gt;
Beruhigungsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann knirschte mit den Zähnen und presste schmerzhaft hervor: „Serge, ich spüre meine &lt;br /&gt;
Beine nicht! Ich glaube, sie sind gebrochen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Halten Sie durch Miller! Ich werde Hilfe anfordern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend stand er auf und folgte grimmig den Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve saß in der Falle. Sie waren in einer Sackgasse gelandet und von hinten näherten sich&lt;br /&gt;
Taggerts Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte zum Titan-X: „Lass dir etwas einfallen, sonst sind wir erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X aktivierte seinen Suchmodus und sah sich prüfend um. Schließlich fixierte er&lt;br /&gt;
einen Kistenstapel, trat auf ihn zu und warf sich mir voller Wucht dagegen. Stahltrümmer&lt;br /&gt;
regneten auf ihn herab, aber das schien ihn nicht weiter zu stören. Erneut warf er sich gegen&lt;br /&gt;
die Kisten und brachte den Stapel zum Einsturz. Taggerts Männer eröffneten das Feuer und&lt;br /&gt;
Eve ging in Deckung, während der Titan-X den Weg frei räumte. Eve rannte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Das war knapp, aber sie war noch nicht in Sicherheit. Taggerts Männer stellten ihr nach. Sie&lt;br /&gt;
drehte sich um und sah an der Wand einige Fässer mit der Aufschrift ‚leicht entflammbar!’&lt;br /&gt;
Mit dem Plasmagewehr schoss sie die Fässer in Brand. Eine Feuerwand breitete sich aus und&lt;br /&gt;
versperrte ihren Verfolgern den Weg. Der Titan-X hatte den Ausgang schon fast erreicht. Eve&lt;br /&gt;
spurtete hinter ihm her. Sie hatte ihn schon fast eingeholt, da sah sie Henderson hinter dem&lt;br /&gt;
Mannschaftswagen knien, die Panzerfaust im Anschlag. Sie durfte ihn nicht zum Schuss&lt;br /&gt;
kommen lassen. Sie zielte mit dem Plasmagewehr auf Hendersons Arm und drückte ab. Der&lt;br /&gt;
Schuss streifte ihn an der Schulter und hinterließ eine riesige Brandwunde. Henderson schrie&lt;br /&gt;
auf und feuerte die Panzerfaust ab, aber der Schuss verfehlte sein Ziel und zerstörte einen&lt;br /&gt;
Schrottcontainer. Stahlteile wirbelten durch die Luft und ein großer Metallsplitter bohrte sich&lt;br /&gt;
in Eves rechten Oberschenkel. Sie schrie auf und riss ihn heraus. Blut quoll aus der Wunde.&lt;br /&gt;
Sie zog das verletzte Bein hinter sich her und humpelte durch den Ausgang. Henderson lag&lt;br /&gt;
am Boden und hielt mit schmerzverzerrtem Gesicht seine verletzte Schulter. Als der Titan-X&lt;br /&gt;
sich ihm näherte, zog er seine Pistole und schoss entsetzt das ganze Magazin auf ihn leer.&lt;br /&gt;
Den Titan-X kümmerte dies wenig, aber seine Hauptdirektive lautete Eve zu schützen. Er hob&lt;br /&gt;
seinen Fuß, um Henderson unter sich zu zerquetschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Stopp! Sofort aufhören!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X hielt inne und Henderson atmete auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve humpelte an Henderson vorbei und sagte zu ihm: „Verhalten Sie sich ruhig, dann&lt;br /&gt;
geschieht ihnen nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X zertrümmerte den Mannschaftswagen und warf ihn um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Verdammt! Was tust du da? Ich bin verletzt, siehst du das nicht? Wie sollen wir&lt;br /&gt;
jetzt von hier wegkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert und seine Männer hatten jetzt ebenfalls den Ausgang erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Männer schrie: „Da ist Blut! Sie ist verletzt! Gleich haben wir sie!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X setzte sich auf den Boden und ging in den Tankmodus. Aus Gesäß und&lt;br /&gt;
Unterschenkel erschienen Räder. Er legte seine riesigen Hände auf seine Knie, beugte den&lt;br /&gt;
Oberkörper etwas nach vorn und bildete so vor sich eine Sitzfläche für Eve. Mit dröhnender&lt;br /&gt;
Stimme sagte er: „Aufsteigen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve staunte nicht schlecht und setzte sich in den Schoß des Titanen. Elektromotoren heulten&lt;br /&gt;
auf und der Titan-X setzte sich in Bewegung. Taggerts Männer schossen mit ihren&lt;br /&gt;
Maschinengewehren aber die Kugeln prallten wirkungslos an der Rückenpanzerung des&lt;br /&gt;
Roboters ab. Der Titan-X nahm Fahrt auf und bewegte sich schnell außer Schussweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert rief: „Feuer einstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm seinen Comlink und funkte Commander Grey an: „Hier Taggert, die Zielperson ist&lt;br /&gt;
vom Schrottplatz entkommen und bewegt sich jetzt in Richtung Roboterfabrik. Sie hat es&lt;br /&gt;
geschafft, einen Titan-X zu aktivieren. Der Roboter hilft ihr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Grey tobte: „Was! Ein Titan-X? Wurden die nicht schon vor 5 Jahren&lt;br /&gt;
verschrottet? Haben sie Verluste?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Henderson hat eine üble Brandwunde an der Schulter, Millers Beine&lt;br /&gt;
sind gebrochen, drei Mann sind bewusstlos und zu Jacksons Team habe ich seit Beginn der&lt;br /&gt;
Mission keinen Kontakt mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey knurrte: „Ich schicke ihnen ein Fahrzeug, das die Verletzten abholt. Jacksons Team ist&lt;br /&gt;
verschollen. Ich habe Higgins losgeschickt, um etwas über ihren Verbleib herauszufinden.&lt;br /&gt;
Ich sage ihm Bescheid. Er kann Sie unterstützen und der Kreatur den Rückweg&lt;br /&gt;
abschneiden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert sagte: „Habe verstanden, Sir! Ende!“ Grimmig starrte in die Ferne, aber Eve und der&lt;br /&gt;
Titan-X waren schon längst aus seinem Blickfeld verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henderson trat neben Taggert und hielt seine verletzte Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte skeptisch: „Serge, sind sie sicher, dass diese Eve gefährlich ist? Wenn sie den&lt;br /&gt;
Roboter vorhin nicht aufgehalten hätte, dann hätte er mich zerquetscht! Ich verdanke ihr&lt;br /&gt;
mein Leben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete entschieden: „Wir haben unsere Befehle. Bleiben sie hier und warten sie&lt;br /&gt;
auf den Rettungswagen. Die Anderen zu mir! Wir nehmen zu Fuß die Verfolgung auf!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 9|Zum Kapitel 9]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_8&amp;diff=4957</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 8</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_8&amp;diff=4957"/>
		<updated>2007-02-13T20:34:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 8===&lt;br /&gt;
;Ein mächtiger Verbündeter&lt;br /&gt;
Jetzt aber los. Sie hängte sich das Plasmagewehr über die Schulter, sah auf ihren Comlink&lt;br /&gt;
und setzte sich in Bewegung. Sie kam an riesigen Schrottpressen vorbei. Hoffentlich&lt;br /&gt;
existierte der Titan-X noch, sonst waren alle ihre bisherigen Anstrengungen umsonst&lt;br /&gt;
gewesen. Nach weiteren 100 Metern hatte sie es geschafft. Hier lag er, teils unter&lt;br /&gt;
Stahltrümmern begraben, der Titan-X. Ein riesiges, 2,50 m großes Ungetüm aus Stahl und er&lt;br /&gt;
schien noch vollständig erhalten zu sein. Sie entriegelte die Stahlpanzerung an seinem&lt;br /&gt;
Hinterkopf und setzte ihm den Gedächtnischip ein, den Bill ihr gegeben hatte. Dann nahm sie&lt;br /&gt;
den Mikrocomputer und versuchte den Roboter zu aktivieren, aber nichts geschah. Eve&lt;br /&gt;
murmelte: „Verfluchte Kiste, beweg dich!“ Nichts!. Hatte sie etwas falsch gemacht oder war&lt;br /&gt;
dieses Ding nur noch ein Haufen Schrott?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nahm den Comlink und funkte Bill an: „Hallo Bill! Ich habe den Titan-X gefunden und ihm&lt;br /&gt;
den Chip eingesetzt, aber er rührt sich nicht. Was soll ich tun?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In ihrem Display erschien eine Nachricht: „Vermutlich hat er keine Energie. Entweder sind&lt;br /&gt;
seine Brennzellen verbraucht oder sie wurden ausgebaut. Es muss einen Container geben, in&lt;br /&gt;
dem diese Brennzellen gelagert werden. Sieh hinter der Brustpanzerung nach, welche du&lt;br /&gt;
benötigst, und versuch eine zu finden, die zumindest noch teilweise aufgeladen ist.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Danke für den Tipp! Ich sehe nach. Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie entriegelte die Brustpanzerung. Nichts! Beide Einschübe waren leer. Kein Wunder, dass&lt;br /&gt;
der Roboter nicht funktionierte. Sie durchsuchte die Container, die sich in der Nähe&lt;br /&gt;
befanden. Im Zweiten wurde sie fündig. Es war zwar nur eine Brennzelle für die&lt;br /&gt;
Notstromversorgung, aber besser als gar nichts. Sie nahm die Brennzelle und rannte zurück&lt;br /&gt;
zum Titan-X. Aus der Ferne hörte sie Stimmen. Taggerts Team hatte den Schrottplatz nun&lt;br /&gt;
ebenfalls erreicht und die bewusstlosen Wachen gefunden. Der Eingang wurde immer noch&lt;br /&gt;
von den beiden Schrotttransportern blockiert. Das würde ihr etwas Zeit verschaffen.&lt;br /&gt;
Sie setzte die Notstromzelle ein und versuchte den Titan-X erneut zu aktivieren.&lt;br /&gt;
Diesmal funktionierte es. Langsam setzte sich der Koloss in Bewegung. Der Stahlberg&lt;br /&gt;
erzitterte, unter dem er begraben war. Kreischender Lärm ertönte, als Metall über Metall&lt;br /&gt;
schrammte. Mit ruckartigen Bewegungen kämpfte er sich frei und richtete sich auf. Jetzt&lt;br /&gt;
stand er ihr direkt gegenüber, der Titan-X. Groß, mächtig, mit unheimlichen roten Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Wie lautet deine Hauptdirektive?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit tiefer, dröhnender Stimme: „Dich und Emily zu beschützen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve musterte ihn skeptisch: „Gib mir einen Statusbericht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete mit monotoner Stimme:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Primärbewaffnung: Keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sekundärbewaffnung: Keine&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptbrennzelle: Fehlt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Notstromzelle: Restenergie 46%&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewegungsfunktionen: Intakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stahlpanzerung: Intakt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve grübelte: „Hm, das ist nicht viel. Du hast keine Waffen und deine Energieversorgung&lt;br /&gt;
läuft auf Reserve. Wie lange wird deine Restenergie reichen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete: „Bei Standardeinsatz 4 h 11 min, bei Kampfeinsatz 1 h 53 min.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Na toll! Dann sollten wir uns beeilen, bevor dir die Energie ausgeht. Ich&lt;br /&gt;
werde von 6 bewaffneten Männern verfolgt. Bitte töte sie nicht! Versuch nur, mich zu&lt;br /&gt;
schützen. Wir verlassen den Schrottplatz und gehen zur Waffenkammer.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich ertönten Maschinengewehrschüsse. Eve hechtete in Deckung. Der Titan-X stampfte&lt;br /&gt;
auf die Angreifer zu. Die Schüsse prallten wirkungslos an seiner Stahlpanzerung ab.&lt;br /&gt;
Weiterhin auf den Roboter feuernd zogen sich die Männer langsam zurück. Der Titan-X&lt;br /&gt;
ergriff eine Kiste mit Stahlteilen und schleuderte sie nach den Angreifern. Die sprangen in&lt;br /&gt;
Deckung und wurden von der Kiste nur knapp verfehlt. Eve stockte der Atem. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schrie den Titan-X an: „Hast du mich nicht verstanden? Ich sagte: Nicht töten!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X antwortete mit dröhnender Stimme: „Menschliche Verluste: 0%“ und stampfte weiter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Granate!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Männer gingen in Deckung: Eine gewaltige Detonation ertönte und Metallteile&lt;br /&gt;
wirbelten durch die Luft. Der Titan-X wurde von einer riesigen Rauchwolke eingehüllt. Als&lt;br /&gt;
sich die Männer vorsichtig wieder erhoben, trauten sie ihren Augen kaum. Die Rauchwolke&lt;br /&gt;
lichtete sich und der Titan-X stand immer noch. Er hatte fast keinen Kratzer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Verteilt euch und kreist sie ein. Henderson holen Sie die Panzerfaust aus &lt;br /&gt;
dem Mannschaftswagen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve erschrak, als sie das Wort Panzerfaust hörte. &lt;br /&gt;
Sie befahl dem Titan-X: „Schnell, beweg dich zum Ausgang! Ich komme nach!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X stampfte los. Hindernisse auf seinem Weg fegte er mühelos zur Seite und &lt;br /&gt;
hinterließ eine Schneise der Verwüstung. &lt;br /&gt;
Einer von Taggerts Männern konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen. &lt;br /&gt;
Eine Kiste mit Stahlteilen fiel um und begrub seine Beine unter sich. &lt;br /&gt;
Er war eingeklemmt und schrie vor Schmerzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fauchte den Titan-X an: „Kannst du nicht besser aufpassen? Mach das nie wieder!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X entgegnete ungerührt: „Gegner neutralisiert. Verletzungen reparabel.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schüttelte wütend den Kopf. Sie hielt sich dicht hinter ihm und nutzte das Chaos, &lt;br /&gt;
um an Taggert vorbeizukommen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert brüllte: „Vorsicht! Schießt nicht auf die Fässer mit dem Giftmüll.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kniete neben dem Verletzten nieder, befreite ihn von den Trümmern und gab ihm ein &lt;br /&gt;
Beruhigungsmittel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Mann knirschte mit den Zähnen und presste schmerzhaft hervor: „Serge, ich spüre meine &lt;br /&gt;
Beine nicht! Ich glaube, sie sind gebrochen!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Halten Sie durch Miller! Ich werde Hilfe anfordern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wütend stand er auf und folgte grimmig den Anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve saß in der Falle. Sie waren in einer Sackgasse gelandet und von hinten näherten sich&lt;br /&gt;
Taggerts Männer. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte zum Titan-X: „Lass dir etwas einfallen, sonst sind wir erledigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X aktivierte seinen Suchmodus und sah sich prüfend um. Schließlich fixierte er&lt;br /&gt;
einen Kistenstapel, trat auf ihn zu und warf sich mir voller Wucht dagegen. Stahltrümmer&lt;br /&gt;
regneten auf ihn herab, aber das schien ihn nicht weiter zu stören. Erneut warf er sich gegen&lt;br /&gt;
die Kisten und brachte den Stapel zum Einsturz. Taggerts Männer eröffneten das Feuer und&lt;br /&gt;
Eve ging in Deckung, während der Titan-X den Weg frei räumte. Eve rannte hinter ihm her.&lt;br /&gt;
Das war knapp, aber sie war noch nicht in Sicherheit. Taggerts Männer stellten ihr nach. Sie&lt;br /&gt;
drehte sich um und sah an der Wand einige Fässer mit der Aufschrift ‚leicht entflammbar!’&lt;br /&gt;
Mit dem Plasmagewehr schoss sie die Fässer in Brand. Eine Feuerwand breitete sich aus und&lt;br /&gt;
versperrte ihren Verfolgern den Weg. Der Titan-X hatte den Ausgang schon fast erreicht. Eve&lt;br /&gt;
spurtete hinter ihm her. Sie hatte ihn schon fast eingeholt, da sah sie Henderson hinter dem&lt;br /&gt;
Mannschaftswagen knien, die Panzerfaust im Anschlag. Sie durfte ihn nicht zum Schuss&lt;br /&gt;
kommen lassen. Sie zielte mit dem Plasmagewehr auf Hendersons Arm und drückte ab. Der&lt;br /&gt;
Schuss streifte ihn an der Schulter und hinterließ eine riesige Brandwunde. Henderson schrie&lt;br /&gt;
auf und feuerte die Panzerfaust ab, aber der Schuss verfehlte sein Ziel und zerstörte einen&lt;br /&gt;
Schrottcontainer. Stahlteile wirbelten durch die Luft und ein großer Metallsplitter bohrte sich&lt;br /&gt;
in Eves rechten Oberschenkel. Sie schrie auf und riss ihn heraus. Blut quoll aus der Wunde.&lt;br /&gt;
Sie zog das verletzte Bein hinter sich her und humpelte durch den Ausgang. Henderson lag&lt;br /&gt;
am Boden und hielt mit schmerzverzerrtem Gesicht seine verletzte Schulter. Als der Titan-X&lt;br /&gt;
sich ihm näherte, zog er seine Pistole und schoss entsetzt das ganze Magazin auf ihn leer.&lt;br /&gt;
Den Titan-X kümmerte dies wenig, aber seine Hauptdirektive lautete Eve zu schützen. Er hob&lt;br /&gt;
seinen Fuß, um Henderson unter sich zu zerquetschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Stopp! Sofort aufhören!“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X hielt inne und Henderson atmete auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve humpelte an Henderson vorbei und sagte zu ihm: „Verhalten Sie sich ruhig, dann&lt;br /&gt;
geschieht ihnen nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X zertrümmerte den Mannschaftswagen und warf ihn um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve schrie: „Verdammt! Was tust du da? Ich bin verletzt, siehst du das nicht? Wie sollen wir&lt;br /&gt;
jetzt von hier wegkommen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert und seine Männer hatten jetzt ebenfalls den Ausgang erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Männer schrie: „Da ist Blut! Sie ist verletzt! Gleich haben wir sie!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titan-X setzte sich auf den Boden und ging in den Tankmodus. Aus Gesäß und&lt;br /&gt;
Unterschenkel erschienen Räder. Er legte seine riesigen Hände auf seine Knie, beugte den&lt;br /&gt;
Oberkörper etwas nach vorn und bildete so vor sich eine Sitzfläche für Eve. Mit dröhnender&lt;br /&gt;
Stimme sagte er: „Aufsteigen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve staunte nicht schlecht und setzte sich in den Schoß des Titanen. Elektromotoren heulten&lt;br /&gt;
auf und der Titan-X setzte sich in Bewegung. Taggerts Männer schossen mit ihren&lt;br /&gt;
Maschinengewehren aber die Kugeln prallten wirkungslos an der Rückenpanzerung des&lt;br /&gt;
Roboters ab. Der Titan-X nahm Fahrt auf und bewegte sich schnell außer Schussweite.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert rief: „Feuer einstellen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er nahm seinen Comlink und funkte Commander Grey an: „Hier Taggert, die Zielperson ist&lt;br /&gt;
vom Schrottplatz entkommen und bewegt sich jetzt in Richtung Roboterfabrik. Sie hat es&lt;br /&gt;
geschafft, einen Titan-X zu aktivieren. Der Roboter hilft ihr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Grey tobte: „Was! Ein Titan-X? Wurden die nicht schon vor 5 Jahren&lt;br /&gt;
verschrottet? Haben sie Verluste?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Henderson hat eine üble Brandwunde an der Schulter, Millers Beine&lt;br /&gt;
sind gebrochen, drei Mann sind bewusstlos und zu Jacksons Team habe ich seit Beginn der&lt;br /&gt;
Mission keinen Kontakt mehr.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey knurrte: „Ich schicke ihnen ein Fahrzeug, das die Verletzten abholt. Jacksons Team ist&lt;br /&gt;
verschollen. Ich habe Higgins losgeschickt, um etwas über ihren Verbleib herauszufinden.&lt;br /&gt;
Ich sage ihm Bescheid. Er kann Sie unterstützen und der Kreatur den Rückweg&lt;br /&gt;
abschneiden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert sagte: „Habe verstanden, Sir! Ende!“ Grimmig starrte in die Ferne, aber Eve und der&lt;br /&gt;
Titan-X waren schon längst aus seinem Blickfeld verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Henderson trat neben Taggert und hielt seine verletzte Schulter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er fragte skeptisch: „Serge, sind sie sicher, dass diese Eve gefährlich ist? Wenn sie den&lt;br /&gt;
Roboter vorhin nicht aufgehalten hätte, dann hätte er mich zerquetscht! Ich verdanke ihr&lt;br /&gt;
mein Leben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete entschieden: „Wir haben unsere Befehle. Bleiben sie hier und warten sie&lt;br /&gt;
auf den Rettungswagen. Die Anderen zu mir! Wir nehmen zu Fuß die Verfolgung auf!“&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 9|Zum Kapitel 9]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_7&amp;diff=4955</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 7</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_7&amp;diff=4955"/>
		<updated>2007-02-13T20:14:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 7===&lt;br /&gt;
;Der Roboterfriedhof&lt;br /&gt;
Eve war auf einen Schrotttransporter aufgesprungen, der sich langsam in Richtung&lt;br /&gt;
Roboterfriedhof bewegte. Die Maschine fuhr vollautomatisch und sie versteckte sich&lt;br /&gt;
zwischen dem Schrott auf der Ladefläche. Der Roboterfriedhof befand sich etwa drei&lt;br /&gt;
Kilometer entfernt in einer natürlichen Höhle. Eve war froh, sich etwas erholen zu können&lt;br /&gt;
und ziemlich hungrig. Vielleicht konnte sie ja unterwegs irgendetwas Essbares auftreiben.&lt;br /&gt;
Das Fahrzeug hatte den Schrottplatz schon fast erreicht, als sie erneut Emilys Hilferuf&lt;br /&gt;
auffing. Diesmal waren ihre Gedanken klar und deutlich. &lt;br /&gt;
Sie versuchte sich zu konzentrieren und dachte intensiv: „Emily, ich bin unterwegs! &lt;br /&gt;
Bitte halte durch! Ich helfe dir!“ &lt;br /&gt;
Da traf sie wieder dieser schreckliche Schmerz. Es war zum verrückt werden. Wie hielt Emily &lt;br /&gt;
das nur aus? &lt;br /&gt;
Kurz darauf brach der Kontakt wieder ab. Sie hoffte, dass Emily in der Lage war, ihre&lt;br /&gt;
Gedanken ebenfalls zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schranke am Eingang des Schrottplatzes war geschlossen. Sie konnte die Anwesenheit&lt;br /&gt;
von drei Wachmännern spüren. Einer befand sich in dem Kontrollraum neben der Schranke,&lt;br /&gt;
ein Zweiter kontrollierte gerade das Fahrzeug vor ihr, während ein Dritter mit einem&lt;br /&gt;
Plasmagewehr auf dem Schrottplatz postiert war. Anscheinend wurde sie schon erwartet.&lt;br /&gt;
Diesmal hatte sie es mit scharfer Munition zu tun. Sie konnte sich keine Fehler erlauben. &lt;br /&gt;
Sie sprang ab, schlich hinter den Fahrzeugen vorbei und nahm den Wachmann mit dem&lt;br /&gt;
Plasmagewehr ins Visier. Er schien der Gefährlichste zu sein. Sie drückte ab und er sank&lt;br /&gt;
betäubt zusammen. &lt;br /&gt;
Der Kontrolleur rief: „Was ist mit dir?“ Aber da traf ihn schon Eves&lt;br /&gt;
zweiter Schuss aus der Betäubungspistole. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rannte durch die Tür in den Kontrollraum. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der letzte Wachmann hob seine Hände und rief: „Ich gebe auf! Bitte tun sie mir nichts!“ &lt;br /&gt;
Eve sah sich suchend um, deutete mit der Waffe auf ihn und fragte: „Gibt es hier irgendwo &lt;br /&gt;
etwas Essbares?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachmann war verdutzt und stammelte: „Wie bitte? Das ist wohl ein schlechter Scherz?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete gereizt: „Sehe ich so aus, als ob ich Scherze mache?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachmann entgegnete: „Okay, okay! Nur nicht aufregen! In meiner Tasche sind belegte&lt;br /&gt;
Brote und eine Kanne Kaffee.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve lächelte zufrieden: „Vielen Dank! Warum nicht gleich so? Bitte nehmen sie es mir nicht&lt;br /&gt;
übel, aber ich muss sie jetzt leider betäuben.“ Sie schoss ihm ins Bein und er sackte mit&lt;br /&gt;
ungläubiger Miene auf dem Stuhl zusammen. Eve verließ mit der Tasche des Wachmanns&lt;br /&gt;
den Kontrollraum, nahm das Plasmagewehr und versteckte sich auf dem Schrottplatz. Von&lt;br /&gt;
wegen Roboterfriedhof! Ein übler Gestank schlug ihr entgegen. Hier war ja die reinste&lt;br /&gt;
Müllhalde. Außer normalem Abfall gab es auch jede Menge Fässer mit Giftmüll, wie sie an&lt;br /&gt;
den aufgedruckten Gefahrensymbolen erkennen konnte. Da hatte sich die TSC ja ein nettes&lt;br /&gt;
Plätzchen ausgesucht, um ihren Dreck endzulagern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, endlich hatte sie eine vernünftige Waffe und wenn sie etwas gegessen hatte, würde es&lt;br /&gt;
ihr sicher auch gleich wieder besser gehen. Sie schlang die Brote hinunter und trank etwas&lt;br /&gt;
Kaffee, da meldete sich Bill über den Comlink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sagte: „Bill, Gott sei Dank, ich dachte schon, sie hätten dich festgenommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Display erschien Bills Meldung: „Keine Zeit zum Reden. Du bekommst Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggerts Team nähert sich in einem Mannschaftswagen dem Schrottplatz. Es sind 6 Mann&lt;br /&gt;
und sie sind schwer bewaffnet. Sie werden gleich da sein. Jacksons Team ist verschollen,&lt;br /&gt;
seit sie den Lastenaufzug betreten haben. Ich werde versuchen, etwas über ihren Verbleib&lt;br /&gt;
herauszufinden. Du hast also 6 Gegner weniger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve erwiderte sarkastisch: „Ist ja toll! Und wie soll hier ich den Titan-X finden? Der&lt;br /&gt;
Schrottplatz ist größer, als ich dachte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Seine Koordinaten sind in deinem Comlink gespeichert. Viel Glück!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Danke Bill. Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve war erleichtert. Sie war nicht allein. Bill sah sie und konnte sie warnen, falls sie sich in&lt;br /&gt;
Gefahr befand. Ein gutes Gefühl.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 8|Zum Kapitel 8]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_6&amp;diff=4954</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 6</title>
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		<updated>2007-02-13T20:03:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 6===&lt;br /&gt;
;In Dr. Andersons Gewalt&lt;br /&gt;
Dr. Anderson befand sich in seinem Labor auf Ebene 4. In der Zwischenzeit hatte er sich&lt;br /&gt;
selbst das C-Serum injiziert, um seinen körperlichen Verfall zu stoppen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war begeistert und redete auf den riesigen Cyborg ein: „Carl, sieh nur, wie das C-Serum&lt;br /&gt;
wirkt! Meine zerstörte Haut glättet sich. Meine Hände sehen schon fast wieder normal aus.&lt;br /&gt;
Ist das nicht fantastisch?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese stieß ein wütendes, kehliges Geräusch aus, das an das drohende Knurren eines&lt;br /&gt;
Hundes erinnerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provozierend fuhr Anderson fort: „Aber, Carl! Fast sieht es so aus, als würdest du mir meine&lt;br /&gt;
neu erlangte Gesundheit nicht gönnen? Ehrlich gesagt, ich habe fast selbst nicht mehr daran&lt;br /&gt;
geglaubt noch lange zu leben. Aber nun sieht es doch ganz danach aus, als würde ich dir&lt;br /&gt;
noch eine Weile erhalten bleiben. Das freut dich doch sicher, nicht wahr?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das drohende Knurren des Riesen verstärkte sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson schüttelte den Kopf: „Carl, du bist ein lausiger Gesprächspartner und ein ziemlicher&lt;br /&gt;
Hohlkopf, weißt du das? Vielleicht hätte ich bei dir damals weniger Gehirnmasse abtöten&lt;br /&gt;
sollen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zornig wollte der Riese Anderson packen, stockte aber abrupt in seiner Bewegung und stieß&lt;br /&gt;
ein schmerzerfülltes Gurgeln aus. Er sackte auf die Knie und hielt sich mit beiden Händen&lt;br /&gt;
den Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson schlenderte gemächlich um ihn herum und grinste hämisch: „Carl, also wirklich! Du&lt;br /&gt;
hast das Gehirn einer Stubenfliege. Du weißt doch genau, was passiert, wenn du versuchst,&lt;br /&gt;
mich anzugreifen. In all den Jahren, in denen du mir dienst, hast du nichts dazugelernt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily war auf dem Sitz einer Maschine festgeschnallt und kam langsam wieder zu sich. Sie&lt;br /&gt;
hatte die Demütigung des Riesen mitbekommen und schrie Anderson an: „Lass ihn in Ruhe,&lt;br /&gt;
du Scheusal!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson drehte sich um: „Ah, schon wieder wach? Zeit für deine nächste Behandlung!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily schluchzte: „Bleib weg von mir. Ich will zu meinem Papa.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson entgegnete: „Ach, das weißt du ja noch gar nicht. Dein Vater ist tot. Eve hat ihn&lt;br /&gt;
getötet.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily schrie verzweifelt: „Das ist nicht wahr, du lügst! Eve ist meine Freundin. So etwas&lt;br /&gt;
würde sie niemals tun!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson grinste hämisch: „Aber ich würde dich doch nie anlügen. Dein Vater war ein Genie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein C-Serum hat mir das Leben gerettet. Sieh mich nur an. Ich werde ihm ewig dafür&lt;br /&gt;
dankbar sein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily sah ihm durchdringend in die Augen und sagte mit fester Stimme: „Ich glaube dir&lt;br /&gt;
nicht! Mein Papa ist tot und du hast ihn getötet! Das kann ich deutlich in deinen Gedanken&lt;br /&gt;
lesen. Ich hasse dich!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson: „Aber, aber, kleines Mädchen! Nicht böse sein. Ich habe große Pläne mit dir. Wie&lt;br /&gt;
ich sehe, hat deine erste Behandlung schon Früchte getragen. Jetzt reden wir mal Klartext!&lt;br /&gt;
Die Maschine, auf der du da sitzt, ist ein Braintransformer. Wenn ich den Helm über deinen&lt;br /&gt;
Kopf senke und dein Gehirn bestrahle, kann ich ungenutzte geistige Kapazitäten in dir&lt;br /&gt;
freisetzen. Gedanken lesen kannst du ja schon, wie ich sehe. Stell dir nur vor, du könntest&lt;br /&gt;
Gegenstände durch die Kraft deines Geistes bewegen oder den Willen anderer Menschen&lt;br /&gt;
beeinflussen. Wäre das nicht toll? Natürlich werde ich dir wie bei Carl eine kleine Sperre&lt;br /&gt;
einbauen, damit du nicht auf dumme Gedanken kommst. Das wirst du doch sicher&lt;br /&gt;
verstehen, oder?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily wand sich in ihren Fesseln und lächelte gequält: „Du kannst mir nicht drohen! Eve wird&lt;br /&gt;
kommen, um mich zu retten und dann kannst du was erleben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson äffte sie nach: „Oh, Eve wird kommen! Jetzt bekomme ich aber Angst! Carl hast du&lt;br /&gt;
das gehört? Wenn Eve wirklich kommt, kannst du sie haben, als kleines Spielzeug!“&lt;br /&gt;
Der Riese knurrte erwartungsvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily schaute Anderson unbeeindruckt und trotzig in die Augen und sprach: „Du wirst schon&lt;br /&gt;
sehen! Eve wird kommen! Bald ist sie hier!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson war irritiert von Emilys Beharrlichkeit und sagte: „Du hast ja wirklich einen starken&lt;br /&gt;
Willen, meine Kleine, das muss ich dir lassen, aber du wirst ihn auch brauchen. Die&lt;br /&gt;
Behandlung mit dem Braintransformer ist äußert schmerzhaft. Ehrlich gesagt hat sie bisher&lt;br /&gt;
noch niemand geistig unbeschadet überlebt, aber bei dir ist das etwas anderes. Das C-Serum&lt;br /&gt;
hat deine Zellstruktur verändert. Wenn ich dein Gehirn bestrahle, sterben deine Gehirnzellen&lt;br /&gt;
nicht ab, wie bei einem normalen Menschen. Nein, im Gegenteil! Sie werden stimuliert und&lt;br /&gt;
durch das C-Serum verstärkt! Vielleicht wirst du vor Schmerzen bewusstlos, aber du stirbst&lt;br /&gt;
nicht oder wirst so ein debiler Idiot wie Carl. Ich werde deine Behandlung solange&lt;br /&gt;
wiederholen, bis deine schlafenden Reserven vollständig geweckt sind.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily starrte Anderson böse an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson grinste anerkennend: „Mit dir habe ich eine gute Wahl getroffen. Du bist&lt;br /&gt;
hochintelligent, ganz der Papa und deine mentalen Fähigkeiten hast du von deiner Mutter&lt;br /&gt;
geerbt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily schrie: „Was weißt du über meine Mutter?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson antwortete: „Oh, ich vergaß, sie starb ja bei deiner Geburt. Hat dir dein Vater&lt;br /&gt;
nichts von ihr erzählt? Hat er dir etwa verschwiegen, dass er für ihren Tod verantwortlich&lt;br /&gt;
war?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson grinste: „Warum siehst du mich so an? Los, lies meine Gedanken, dann weißt du,&lt;br /&gt;
dass es wahr ist!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson musterte die total geschockte Emily: „Ja, sie war sein Versuchsobjekt. Sie hat ihm&lt;br /&gt;
blind vertraut. Durch Veränderung ihrer Genstruktur gelang es ihm, ihre latent vorhandenen&lt;br /&gt;
telepathischen und telekinetischen Fähigkeiten zu wecken. Gleichzeitig hat er damit aber&lt;br /&gt;
auch ihr Immunsystem geschädigt. Und du hast diesen Defekt geerbt, wie du bereits&lt;br /&gt;
schmerzhaft am eigenen Leibe erfahren hast.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson lachte: „Welche Ironie! Dieser Narr tötet die Frau, die er liebt und arbeitet danach&lt;br /&gt;
10 Jahre an einem Gegenmittel, um wenigstens dich zu retten. Um eine Krankheit zu&lt;br /&gt;
besiegen, die er selbst verursacht hat. Ich sollte ihm dafür dankbar sein. Ich habe dein&lt;br /&gt;
Talent schon lange erkannt und jetzt, wo das C-Serum fertig ist, wird meine Geduld endlich&lt;br /&gt;
belohnt. Zeit für deine nächste Behandlung. Bist du bereit?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily sah verzweifelt nach oben. Von summenden Geräuschen begleitet, senkte sich der&lt;br /&gt;
Helm des Braintransformers langsam wieder über ihren Kopf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie sandte einen geistigen Hilferuf: „Eve, bitte hilf mir! Bitte rette mich! Ich habe Angst!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson schaltete die Maschine ein. Emilys Körper bäumte sich auf und wurde von&lt;br /&gt;
Krämpfen geschüttelt. Ihr Geist explodierte! Nach kurzer Zeit wurde sie wieder bewusstlos.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 7|Zum Kapitel 7]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_5&amp;diff=4953</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_5&amp;diff=4953"/>
		<updated>2007-02-13T19:53:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: /* Kapitel 5 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 5===&lt;br /&gt;
;Die Roboterfabrik&lt;br /&gt;
Eve verließ das Treppenhaus. Sie war jetzt auf Ebene 3. Hier befand sich die Roboterfabrik.&lt;br /&gt;
Roboter aller Art wurden hier vollautomatisch am Fließband gefertigt. Vom simplen&lt;br /&gt;
Haushaltsroboter bis zu Modellen für den militärischen Einsatz war hier alles vertreten. Aus&lt;br /&gt;
riesigen Hallen dröhnten hämmernde Geräusche und ein höllischer Lärm. Es stank nach&lt;br /&gt;
Säure und Ammoniak. Roboterarme tauchten Metallteile in Elektrolytbäder um sie zu&lt;br /&gt;
verzinken, verkupfern oder zu verchromen. Die wenigen Techniker, die die Anlage warteten,&lt;br /&gt;
trugen Helme, Gehörschutz und Atemschutzmasken oder saßen in schalldichten Räumen.&lt;br /&gt;
Der Lärm und der Gestank setzten ihr schrecklich zu. Hier hätte sie sich gewünscht, nicht&lt;br /&gt;
über eine so ausgeprägte Wahrnehmung zu verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute auf ihren Comlink und versuchte sich zu konzentrieren. Der Roboterfriedhof&lt;br /&gt;
befand sich in ca. 3 km Entfernung am anderen Ende der Ebene. Die Waffenkammer hatte&lt;br /&gt;
sie auch schon ausgemacht. Die würde sie auf dem Rückweg aufsuchen. Schnell durchquerte&lt;br /&gt;
sie die erste Fabrik. Ein Techniker flüchtete, als er sie sah. Sie schenkte ihm keine Beachtung&lt;br /&gt;
und betrat den nächsten Raum, in dem sich riesige Säurebecken befanden. Ätzender&lt;br /&gt;
Gestank schlug ihr entgegen. Sie rang nach Luft. Nein, sie musste einen anderen Weg&lt;br /&gt;
finden. Sie durchquerte einen Lagerraum, in dem sich Ersatzteile und halbfertige&lt;br /&gt;
Robotermodelle befanden. Automatische Gabelstapler fuhren in der Halle hin und her und&lt;br /&gt;
holten oder verstauten ihre Ladung in Regalen. Roboterarme beluden Fließbänder und&lt;br /&gt;
Lastenroboter marschierten an Eve vorbei. Sie trugen schwere Ersatzteile, folgten strikt ihrer&lt;br /&gt;
Programmierung und ignorierten ihre Anwesenheit. Wenigstens die Geräuschkulisse war hier&lt;br /&gt;
einigermaßen erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich durchfuhr ihren Kopf ein schrecklicher Schmerz. Sie empfing wirre Gedanken, die&lt;br /&gt;
sich pulsierend durch ihren Geist gruben. Eve taumelte und hielt sich mit beiden Händen den&lt;br /&gt;
Kopf. Ihr Gehirn schien zu explodieren! Was war das nur für ein schreckliches Gefühl? Sie&lt;br /&gt;
kannte diese Aura. Das musste Emily sein! Was tat dieser Irre ihr an? Er quälte sie! Lange&lt;br /&gt;
würde Emily das mit Sicherheit nicht durchhalten. Plötzlich riss der Kontakt ab. Emilys&lt;br /&gt;
Gedanken wurden entweder abgeschirmt oder sie hatte das Bewusstsein verloren.&lt;br /&gt;
Halb benommen lehnte Eve an der Wand und versuchte ihre Gedanken zu ordnen.&lt;br /&gt;
Hilflosigkeit breitete sich in ihr aus. Würde sie zu spät kommen, um Emily zu retten?&lt;br /&gt;
Sie musste unbedingt Bill verständigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie benutzte ihren Comlink: „Hallo Bill, hier ist Eve, bitte melde dich!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Keine Reaktion! War die Verbindung gestört?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte es noch einmal: „Hallo Bill, bitte melde dich. Emily geht es sehr schlecht.&lt;br /&gt;
Anderson quält sie! Ich konnte deutlich ihre verzweifelten Gedanken empfangen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Display erschien eine Nachricht: „Hier ist Bill. Ich kann leider nicht frei reden. Ein&lt;br /&gt;
Wachmann beobachtet mich. Geht es dir gut?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Mir schon, aber Emily kann diese Schmerzen nicht lange ertragen! Bitte&lt;br /&gt;
sag mir, was ich tun soll!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill schrieb: „Halte dich an unseren Plan. Du musst aufpassen, die Überwachungskameras&lt;br /&gt;
sind wieder aktiviert. Commander Grey hat seine Spezialeinheit auf dich angesetzt. Es sind&lt;br /&gt;
12 Mann. Sie sind schwer bewaffnet. Sechs kommen durch den Lastenaufzug und die&lt;br /&gt;
anderen durchs Treppenhaus. Vor Sergeant Taggert musst du dich in acht nehmen. Er ist&lt;br /&gt;
Commander Greys bester Mann. Ich werde versuchen, ein paar Roboter&lt;br /&gt;
umzuprogrammieren. Vielleicht kann ich sie damit von dir ablenk …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Hintergrund ertönte die misstrauische Stimme des Wachmanns: „Was tun sie da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill schickte die unfertige Nachricht ab, löschte das Display unterbrach die Verbindung und&lt;br /&gt;
antwortete: „Nichts! Ich habe nur noch einmal die Funktion der Sicherheitskameras&lt;br /&gt;
überprüft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Bill was ist los? Bill bitte melde dich!“ Aber die Leitung blieb tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte der Wachmann Bill erwischt? War sie jetzt völlig auf sich allein gestellt?&lt;br /&gt;
Sie musste auf dem schnellsten Weg zum Roboterfriedhof, um den Titan-X zu finden.&lt;br /&gt;
Die Überwachungskameras waren wieder aktiviert, Emily war in Not und sie hatte zwölf&lt;br /&gt;
bewaffnete Verfolger. Viel übler konnte es nicht mehr werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor war ärgerlich. Er beobachtete Taggert und seine Männer, die sich für ihren Einsatz&lt;br /&gt;
bereitmachten. Bisher war alles zu seiner vollsten Zufriedenheit verlaufen, aber der Einsatz&lt;br /&gt;
scharfer Munition konnte sein Ziel gefährden, das C-Serum von Dr. Anderson&lt;br /&gt;
zurückzuerhalten. Eve durfte nicht ernsthaft verletzt werden, noch nicht! Aber das war kein&lt;br /&gt;
Problem. Er hatte alles im Griff. Er würde ganz einfach den Lastenaufzug umprogrammieren&lt;br /&gt;
und so für etwas mehr Chancengleichheit sorgen. Taggerts Team startete seine Mission&lt;br /&gt;
durch das Treppenhaus und Jacksons Team betrat gerade den Lastenaufzug. Jackson&lt;br /&gt;
drückte den Knopf für Ebene 3, aber Victor erteilte Carmen den Befehl den Lastenaufzug auf&lt;br /&gt;
Ebene 5 zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert starrten Jackson und seine Männer auf die Anzeigen. Sie waren bereits an Ebene 3&lt;br /&gt;
vorbei. Warum hatte der Fahrstuhl nicht angehalten? Jackson drückte mehrfach die 3, aber&lt;br /&gt;
der Fahrstuhl bewegte sich weiter bis Ebene 5 und blieb dort stehen. Was befand sich hier&lt;br /&gt;
unten. Andersons Labor war militärischer Sperrbezirk. Es befand sich auf Ebene 4. Von&lt;br /&gt;
Ebene 5 waren gar keine Informationen bekannt. War hier dieser ominöse Zoo von dem&lt;br /&gt;
hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde? Niemand wusste, was hier unten vor sich ging,&lt;br /&gt;
nicht einmal Commander Grey. Es gab auch keine Überwachungskameras um Einblick in&lt;br /&gt;
Andersons Bereiche zu erhalten. Die Leitung der TSC hatte darüber eine strikte&lt;br /&gt;
Informationssperre verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür des Lastenaufzuges öffnete sich. Ein langer Gang lag vor ihnen. Plötzlich trat Gas aus&lt;br /&gt;
und trieb die Männer aus dem Fahrstuhl. Sie rangen nach Luft. Jackson brüllte: „Raus hier!“&lt;br /&gt;
Sie rannten durch den Gang auf die rettende Tür zu. Das Gas breitete sich hinter ihnen aus.&lt;br /&gt;
Die Tür war offen. Gott sei Dank! Sie rannten hindurch und stockten entsetzt in ihrer&lt;br /&gt;
Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befanden sich in einer sumpfigen, künstlichen Urwaldlandschaft. Raubtiergeruch und der&lt;br /&gt;
süße Gestank verwesenden Fleisches schlug ihnen entgegen. Zirpende Geräusche und das&lt;br /&gt;
grausige Gebrüll nichtmenschlicher Kreaturen waren zu hören. Durch die Nebelschwaden&lt;br /&gt;
und das dichte Buschwerk war kaum etwas zu erkennen. Hinter ihnen schloss sich die Tür.&lt;br /&gt;
Der Rückweg war versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson nahm seinen Comlink: „Hier Jackson! Commander Grey, bitte melden! Das ist ein&lt;br /&gt;
Notfall! Commander Grey hören sie mich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Die Leitung war tot!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson versuchte nun Taggert zu erreichen: „Hier Jackson! Sergeant Taggert, bitte&lt;br /&gt;
melden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Sie mussten sich in einem Funkloch befinden oder der Raum war gegen Funkwellen&lt;br /&gt;
abgeschirmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson hatte im Urwald schon gegen Guerillas gekämpft und daher schon einige Erfahrung,&lt;br /&gt;
aber das waren alles menschliche Gegner und in einer Situation wie dieser hatte er sich noch&lt;br /&gt;
niemals befunden. Das grausige Brüllen kam immer näher. Die Kreaturen mussten ihre&lt;br /&gt;
Witterung bereits aufgenommen haben. Sie bildeten einen Kreis. Rücken an Rücken standen&lt;br /&gt;
sie zusammen und schauten sich nervös um.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jackson flüsterte leise: „Wir müssen hier weg! Hier haben wir keine Chance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stapften durch den Morast hinter Jackson her,&lt;br /&gt;
einem ungewissen Schicksal entgegen. Gierige Schatten folgten ihnen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 6|Zum Kapitel 6]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_5&amp;diff=4952</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 5</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_5&amp;diff=4952"/>
		<updated>2007-02-13T19:52:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 5===&lt;br /&gt;
;Die Roboterfabrik&lt;br /&gt;
Eve verließ das Treppenhaus. Sie war jetzt auf Ebene 3. Hier befand sich die Roboterfabrik.&lt;br /&gt;
Roboter aller Art wurden hier vollautomatisch am Fließband gefertigt. Vom simplen&lt;br /&gt;
Haushaltsroboter bis zu Modellen für den militärischen Einsatz war hier alles vertreten. Aus&lt;br /&gt;
riesigen Hallen dröhnten hämmernde Geräusche und ein höllischer Lärm. Es stank nach&lt;br /&gt;
Säure und Ammoniak. Roboterarme tauchten Metallteile in Elektrolytbäder um sie zu&lt;br /&gt;
verzinken, verkupfern oder zu verchromen. Die wenigen Techniker, die die Anlage warteten,&lt;br /&gt;
trugen Helme, Gehörschutz und Atemschutzmasken oder saßen in schalldichten Räumen.&lt;br /&gt;
Der Lärm und der Gestank setzten ihr schrecklich zu. Hier hätte sie sich gewünscht, nicht&lt;br /&gt;
über eine so ausgeprägte Wahrnehmung zu verfügen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schaute auf ihren Comlink und versuchte sich zu konzentrieren. Der Roboterfriedhof&lt;br /&gt;
befand sich in ca. 3 km Entfernung am anderen Ende der Ebene. Die Waffenkammer hatte&lt;br /&gt;
sie auch schon ausgemacht. Die würde sie auf dem Rückweg aufsuchen. Schnell durchquerte&lt;br /&gt;
sie die erste Fabrik. Ein Techniker flüchtete, als er sie sah. Sie schenkte ihm keine Beachtung&lt;br /&gt;
und betrat den nächsten Raum, in dem sich riesige Säurebecken befanden. Ätzender&lt;br /&gt;
Gestank schlug ihr entgegen. Sie rang nach Luft. Nein, sie musste einen anderen Weg&lt;br /&gt;
finden. Sie durchquerte einen Lagerraum, in dem sich Ersatzteile und halbfertige&lt;br /&gt;
Robotermodelle befanden. Automatische Gabelstapler fuhren in der Halle hin und her und&lt;br /&gt;
holten oder verstauten ihre Ladung in Regalen. Roboterarme beluden Fließbänder und&lt;br /&gt;
Lastenroboter marschierten an Eve vorbei. Sie trugen schwere Ersatzteile, folgten strikt ihrer&lt;br /&gt;
Programmierung und ignorierten ihre Anwesenheit. Wenigstens die Geräuschkulisse war hier&lt;br /&gt;
einigermaßen erträglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich durchfuhr ihren Kopf ein schrecklicher Schmerz. Sie empfing wirre Gedanken, die&lt;br /&gt;
sich pulsierend durch ihren Geist gruben. Eve taumelte und hielt sich mit beiden Händen den&lt;br /&gt;
Kopf. Ihr Gehirn schien zu explodieren! Was war das nur für ein schreckliches Gefühl? Sie&lt;br /&gt;
kannte diese Aura. Das musste Emily sein! Was tat dieser Irre ihr an? Er quälte sie! Lange&lt;br /&gt;
würde Emily das mit Sicherheit nicht durchhalten. Plötzlich riss der Kontakt ab. Emilys&lt;br /&gt;
Gedanken wurden entweder abgeschirmt oder sie hatte das Bewusstsein verloren.&lt;br /&gt;
Halb benommen lehnte Eve an der Wand und versuchte ihre Gedanken zu ordnen.&lt;br /&gt;
Hilflosigkeit breitete sich in ihr aus. Würde sie zu spät kommen, um Emily zu retten?&lt;br /&gt;
Sie musste unbedingt Bill verständigen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie benutzte ihren Comlink: „Hallo Bill, hier ist Eve, bitte melde dich!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Keine Reaktion! War die Verbindung gestört?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie versuchte es noch einmal: „Hallo Bill, bitte melde dich. Emily geht es sehr schlecht.&lt;br /&gt;
Anderson quält sie! Ich konnte deutlich ihre verzweifelten Gedanken empfangen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Display erschien eine Nachricht: „Hier ist Bill. Ich kann leider nicht frei reden. Ein&lt;br /&gt;
Wachmann beobachtet mich. Geht es dir gut?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Mir schon, aber Emily kann diese Schmerzen nicht lange ertragen! Bitte&lt;br /&gt;
sag mir, was ich tun soll!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill schrieb: „Halte dich an unseren Plan. Du musst aufpassen, die Überwachungskameras&lt;br /&gt;
sind wieder aktiviert. Commander Grey hat seine Spezialeinheit auf dich angesetzt. Es sind&lt;br /&gt;
12 Mann. Sie sind schwer bewaffnet. Sechs kommen durch den Lastenaufzug und die&lt;br /&gt;
anderen durchs Treppenhaus. Vor Sergeant Taggert musst du dich in acht nehmen. Er ist&lt;br /&gt;
Commander Greys bester Mann. Ich werde versuchen, ein paar Roboter&lt;br /&gt;
umzuprogrammieren. Vielleicht kann ich sie damit von dir ablenk …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Hintergrund ertönte die misstrauische Stimme des Wachmanns: „Was tun sie da?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill schickte die unfertige Nachricht ab, löschte das Display unterbrach die Verbindung und&lt;br /&gt;
antwortete: „Nichts! Ich habe nur noch einmal die Funktion der Sicherheitskameras&lt;br /&gt;
überprüft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Bill was ist los? Bill bitte melde dich!“ Aber die Leitung blieb tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hatte der Wachmann Bill erwischt? War sie jetzt völlig auf sich allein gestellt?&lt;br /&gt;
Sie musste auf dem schnellsten Weg zum Roboterfriedhof, um den Titan-X zu finden.&lt;br /&gt;
Die Überwachungskameras waren wieder aktiviert, Emily war in Not und sie hatte zwölf&lt;br /&gt;
bewaffnete Verfolger. Viel übler konnte es nicht mehr werden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor war ärgerlich. Er beobachtete Taggert und seine Männer, die sich für ihren Einsatz&lt;br /&gt;
bereitmachten. Bisher war alles zu seiner vollsten Zufriedenheit verlaufen, aber der Einsatz&lt;br /&gt;
scharfer Munition konnte sein Ziel gefährden, das C-Serum von Dr. Anderson&lt;br /&gt;
zurückzuerhalten. Eve durfte nicht ernsthaft verletzt werden, noch nicht! Aber das war kein&lt;br /&gt;
Problem. Er hatte alles im Griff. Er würde ganz einfach den Lastenaufzug umprogrammieren&lt;br /&gt;
und so für etwas mehr Chancengleichheit sorgen. Taggerts Team startete seine Mission&lt;br /&gt;
durch das Treppenhaus und Jacksons Team betrat gerade den Lastenaufzug. Jackson&lt;br /&gt;
drückte den Knopf für Ebene 3, aber Victor erteilte Carmen den Befehl den Lastenaufzug auf&lt;br /&gt;
Ebene 5 zu bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Irritiert starrten Jackson und seine Männer auf die Anzeigen. Sie waren bereits an Ebene 3&lt;br /&gt;
vorbei. Warum hatte der Fahrstuhl nicht angehalten? Jackson drückte mehrfach die 3, aber&lt;br /&gt;
der Fahrstuhl bewegte sich weiter bis Ebene 5 und blieb dort stehen. Was befand sich hier&lt;br /&gt;
unten. Andersons Labor war militärischer Sperrbezirk. Es befand sich auf Ebene 4. Von&lt;br /&gt;
Ebene 5 waren gar keine Informationen bekannt. War hier dieser ominöse Zoo von dem&lt;br /&gt;
hinter vorgehaltener Hand gemunkelt wurde? Niemand wusste, was hier unten vor sich ging,&lt;br /&gt;
nicht einmal Commander Grey. Es gab auch keine Überwachungskameras um Einblick in&lt;br /&gt;
Andersons Bereiche zu erhalten. Die Leitung der TSC hatte darüber eine strikte&lt;br /&gt;
Informationssperre verhängt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür des Lastenaufzuges öffnete sich. Ein langer Gang lag vor ihnen. Plötzlich trat Gas aus&lt;br /&gt;
und trieb die Männer aus dem Fahrstuhl. Sie rangen nach Luft. Jackson brüllte: „Raus hier!“&lt;br /&gt;
Sie rannten durch den Gang auf die rettende Tür zu. Das Gas breitete sich hinter ihnen aus.&lt;br /&gt;
Die Tür war offen. Gott sei Dank! Sie rannten hindurch und stockten entsetzt in ihrer&lt;br /&gt;
Bewegung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie befanden sich in einer sumpfigen, künstlichen Urwaldlandschaft. Raubtiergeruch und der&lt;br /&gt;
süße Gestank verwesenden Fleisches schlug ihnen entgegen. Zirpende Geräusche und das&lt;br /&gt;
grausige Gebrüll nichtmenschlicher Kreaturen waren zu hören. Durch die Nebelschwaden&lt;br /&gt;
und das dichte Buschwerk war kaum etwas zu erkennen. Hinter ihnen schloss sich die Tür.&lt;br /&gt;
Der Rückweg war versperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson nahm seinen Comlink: „Hier Jackson! Commander Grey, bitte melden! Das ist ein&lt;br /&gt;
Notfall! Commander Grey hören sie mich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Die Leitung war tot!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson versuchte nun Taggert zu erreichen: „Hier Jackson! Sergeant Taggert, bitte&lt;br /&gt;
melden!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nichts! Sie mussten sich in einem Funkloch befinden oder der Raum war gegen Funkwellen&lt;br /&gt;
abgeschirmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson hatte im Urwald schon gegen Guerillas gekämpft und daher schon einige Erfahrung,&lt;br /&gt;
aber das waren alles menschliche Gegner und in einer Situation wie dieser hatte er sich noch&lt;br /&gt;
niemals befunden. Das grausige Brüllen kam immer näher. Die Kreaturen mussten ihre&lt;br /&gt;
Witterung bereits aufgenommen haben. Sie bildeten einen Kreis. Rücken an Rücken standen&lt;br /&gt;
sie zusammen und schauten sich nervös um.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Jackson flüsterte leise: „Wir müssen hier weg! Hier haben wir keine Chance. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie stapften durch den Morast hinter Jackson her,&lt;br /&gt;
einem ungewissen Schicksal entgegen. Gierige Schatten folgten ihnen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
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		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_4&amp;diff=4951</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 4</title>
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		<updated>2007-02-13T19:43:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 4===&lt;br /&gt;
;Auf Rettungsmission&lt;br /&gt;
Eve kroch durch den Lüftungsschacht und schaute auf ihren Comlink. In welcher Richtung&lt;br /&gt;
befand sich der Lastenaufzug? Sie wählte den nächsten Seitenkanal. Bills sicheres Auftreten&lt;br /&gt;
und seine aufmunternden Worte hatten ihr Mut gemacht. In einiger Entfernung sah sie ein&lt;br /&gt;
Lüftungsgitter und kroch darauf zu. Nein, sie war nicht verrückt! Anderson war das Monster,&lt;br /&gt;
nicht sie! Außer Bill konnte sie niemandem vertrauen. Sie hatte das Lüftungsgitter erreicht&lt;br /&gt;
und spähte hindurch in den angrenzenden Flur. Da war der Lastenaufzug! Aber er wurde&lt;br /&gt;
stark bewacht. Acht Wachleute standen davor und schienen sie schon zu erwarten. Sie&lt;br /&gt;
redeten über sie und ihre toten Kollegen. Mein Gott mussten diese Leute sie hassen! Was&lt;br /&gt;
hatte sie ihnen denn getan? Nichts! Fieberhaft überlegte sie, wie sie es an ihnen vorbei in&lt;br /&gt;
den Aufzug schaffen sollte, aber sie hatte ein ungutes Gefühl. Weitere Wachleute schienen in&lt;br /&gt;
der Nähe zu sein, das konnte sie deutlich spüren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie beschloss, es doch lieber zuerst durch das Treppenhaus zu versuchen. Es war durch&lt;br /&gt;
Selbstschussanlagen gesichert und daher vielleicht nicht ganz so stark bewacht. Sie&lt;br /&gt;
überprüfte mit ihrem Comlink, welche Konsole zur Freigabe des Treppenhauses in Frage&lt;br /&gt;
kam. Es gab zwei, in verschiedenen Kontrollräumen. Eine am anderen Ende des Ganges zur&lt;br /&gt;
Deaktivierung der Lichtschranken und eine weitere zur Freigabe der Tür direkt vor dem&lt;br /&gt;
Treppenhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich spürte sie den Vibrationsalarm ihres Comlinks. Bill meldete sich!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Was gibt’s, Bill?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Ich habe Probleme. Commander Grey misstraut mir. Er hat einen&lt;br /&gt;
Wachmann zu meiner Überwachung abgestellt. Der müsste gleich hier sein. Außerdem hat er&lt;br /&gt;
mir eine Frist zur Reparatur der Überwachungskameras gesetzt. Wenn ich die nicht einhalte,&lt;br /&gt;
wird er mich suspendieren. Du hast noch genau 50 Minuten, dann muss ich die&lt;br /&gt;
Überwachungskameras wieder einschalten. Bitte beeile dich und viel Glück!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Verstanden! Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eilig kroch sie weiter. Nach rund 50 Metern verließ sie den Lüftungsschacht und befand sich&lt;br /&gt;
in einem Wartungsraum. Die Tür war verschlossen. Mist! Jetzt war es an der Zeit Bills&lt;br /&gt;
Mikrocomputer auszuprobieren. Sie deutete damit auf die Tür und betätigte die&lt;br /&gt;
Entriegelungsfunktion. Geschafft! Die Tür glitt auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve spähte in den angrenzenden Flur. Niemand war zu sehen. Vorsichtig schlich sie auf den&lt;br /&gt;
ersten Kontrollraum zu. Sie lugte durch das Fenster. Zwei Wachmänner befanden sich darin.&lt;br /&gt;
Sie hatten Angst, das konnte sie deutlich spüren. Der Ausfall der Überwachungskameras&lt;br /&gt;
hatte sie total verunsichert, wie aus ihren Gesprächen zu entnehmen war. Ein Wachmann&lt;br /&gt;
spielte nervös mit seiner Waffe. Ihn würde sie als Ersten ausschalten. Sie kroch unter dem&lt;br /&gt;
Fenster hindurch, zog ihre Waffe und öffnete die Tür. Völlig überrascht zuckten die beiden&lt;br /&gt;
Wachleute zusammen. Eve feuerte zweimal ihre Betäubungspistole ab und die Männer&lt;br /&gt;
sackten zu Boden. Sie nahm deren Munition an sich und lud ihre Waffe nach. An der Wand&lt;br /&gt;
befand sich die erste Sicherheitskonsole. Sie deaktivierte die Lichtschranken für die&lt;br /&gt;
Selbstschussanlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So, das war geschafft. Jetzt musste sie zu Kontrollraum 2. Aus dem Flur hörte sie Stimmen.&lt;br /&gt;
Zwei Wachmänner waren auf Patrouillengang und unterhielten sich. Sie schienen ihre&lt;br /&gt;
Anwesenheit noch nicht bemerkt zu haben. Eve ließ sie in Schussweite kommen, sprang auf&lt;br /&gt;
den Flur und betäubte sie mit zwei gezielten Schüssen. Sie rannte den Gang entlang auf den&lt;br /&gt;
nächsten Kontrollraum zu. Weitere Wachmänner näherten sich, das konnte sie deutlich&lt;br /&gt;
spüren. Noch hatten sie sie nicht bemerkt. Jetzt musste es schnell gehen. Sie erreichte den&lt;br /&gt;
Kontrollraum und öffnete die Tür. Drei Wachleute befanden sich in dem Raum und drehten&lt;br /&gt;
sich überrascht um. Sie versetzte dem Ersten einen Stoß, der ihn umwarf. Der Zweite schlug&lt;br /&gt;
nach ihr, sie duckte sich und zog ihm mit einem Fußfeger die Beine weg. Der Dritte griff sie&lt;br /&gt;
von hinten an und wollte sie festhalten, aber er hatte nicht mit Eves Stärke gerechnet. Wie&lt;br /&gt;
ein lästiges Insekt schüttelte sie ihn ab und wirbelte ihn durch den Raum. Der erste&lt;br /&gt;
Wachmann war bereits wieder auf den Beinen und stürmte direkt auf sie zu. Er wollte sie mit&lt;br /&gt;
beiden Armen packen und zu Boden reißen. Doch sein Angriff ging ins Leere. Eve wich ihm&lt;br /&gt;
seitlich aus und schlug ihn mit einem Schlag auf den Hinterkopf K. o. Der zweite Wachmann&lt;br /&gt;
schlug nach ihr und traf sie in der Magengegend, aber das spürte sie kaum. Mit einem&lt;br /&gt;
Kinnhaken streckte sie ihn zu Boden. Bewusstlos blieb er liegen. Plötzlich traf sie ein heftiger&lt;br /&gt;
Schlag an der Schläfe. Der dritte Wachmann hatte seine Pistole gezogen und mit dem Knauf&lt;br /&gt;
der Waffe zugeschlagen. Vor Eves Augen drehte sich alles. Halb benommen stürzte sie zu&lt;br /&gt;
Boden. Der Wachmann rief triumphierend: „So, und jetzt gebe ich dir den Rest!“ Er hob&lt;br /&gt;
seine Pistole und drückte ab. Im letzten Moment trat ihm Eve gegen sein Schienbein. Er&lt;br /&gt;
taumelte und der Schuss ging ins Leere. Mit schmerzverzerrter Miene versuchte er noch&lt;br /&gt;
einmal zu schießen, aber da hatte Eve bereits ihre eigene Waffe gezogen und beförderte ihn&lt;br /&gt;
mit einem Schuss in das Land der Träume.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve rappelte sich auf und rieb sich den Kopf. Verdammt hatte das wehgetan! Fast wäre sie&lt;br /&gt;
erledigt gewesen. Künftig würde sie nicht mehr so unüberlegt handeln, das nahm sie sich&lt;br /&gt;
fest vor. Sie ging zur Sicherheitskonsole und entriegelte die Tür zum Treppenhaus. Der Weg&lt;br /&gt;
war frei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von draußen hörte sie Stimmen. Vier weitere Wachleute näherten sich dem Kontrollraum. Sie&lt;br /&gt;
zog ihre Waffe und stürmte aus der Tür auf das Treppenhaus zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hatten sie sie entdeckt und riefen: „Da ist sie! Schießt! Lasst sie nicht entkommen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betäubungsgeschosse surrten auf sie zu. Eve wich ihnen aus und feuerte mehrere Schüsse&lt;br /&gt;
hintereinander ab. Drei Wachmänner sanken zu Boden. Den Letzten hatte sie knapp verfehlt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie rannte auf ihn zu, stieß ihn zur Seite und flüchtete ins Treppenhaus. Gerettet! Endlich&lt;br /&gt;
hatte sie Zugang zu Ebene 3. Emilys Rettung war wieder einen Schritt näher gerückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachmann war leicht angeschlagen und rappelte sich auf. Er nahm seinen Comlink und&lt;br /&gt;
machte eine Durchsage: „Hier Einheit 5. Commander Grey, bitte melden! Versuchsobjekt Eve&lt;br /&gt;
ist durch das Treppenhaus auf Ebene 3 entkommen. Meine Kollegen sind bewusstlos. Was&lt;br /&gt;
soll ich tun? Soll ich ihr folgen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey antwortete: „Negativ! Higgins bleiben sie, wo sie sind! Ich werde Sergeant Taggert&lt;br /&gt;
verständigen. Er und sein Team werden ab jetzt den Fall übernehmen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey funkte Taggert an: „Sergeant Taggert, hören Sie mich?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Ja, Serge!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey brummte: „Taggert, ich habe einen Auftrag für sie! Nehmen Sie ihr Team, verfolgen sie&lt;br /&gt;
diese Kreatur und machen sie sie unschädlich! Sie befindet sich jetzt auf Ebene 3.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert fragte: „Können wir scharfe Munition einsetzen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey antwortete: „Ja! Bisher habe ich Rücksicht genommen, weil ich das Leben von Connors&lt;br /&gt;
Tochter Emily nicht gefährden wollte. Das war ich dem Professor schuldig. Er hat schon viele&lt;br /&gt;
Menschenleben gerettet, Ihres eingeschlossen. Emily wurde bisher nicht gefunden und die&lt;br /&gt;
Kreatur hat Ebene 2 verlassen. Ich muss davon ausgehen, dass sie tot ist. Drei unserer&lt;br /&gt;
Männer sind ebenfalls tot und zwei liegen auf der Krankenstation. Meine Geduld ist am Ende.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finden und erledigen Sie sie, egal mit welchen Mitteln!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Taggert antwortete: „Habe verstanden, Sir! Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergeant Taggert war Commander Greys bester Mann. Ein wortkarger, 1,90 m großer,&lt;br /&gt;
muskulöser Typ mit schwarzem Bürstenschnitt. Er unterstand Commander Grey bereits, als&lt;br /&gt;
dieser noch beim Militär war. Ihm hatte er es auch zu verdanken, dass er ebenfalls zur TSC&lt;br /&gt;
wechseln konnte, bei fürstlichem Gehalt und besseren Arbeitsbedingungen. Vor fünf Jahren&lt;br /&gt;
hatte es dann einen schrecklichen Zwischenfall gegeben. Ein Amok laufender Cyborg aus&lt;br /&gt;
Andersons Labor riss ihm beide Arme aus und hatte ihn fast getötet. Es war nur Dr. Connors&lt;br /&gt;
genialem Geist zu verdanken, dass er überlebte. Die TSC implantierte ihm Cyborgarme und&lt;br /&gt;
verstärkte künstlich seine Rückenmuskulatur, sodass er seinen Dienst wieder antreten&lt;br /&gt;
konnte. Ansonsten war er aber ein ganz normaler Mensch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sergeant Taggert nahm seinen Comlink und befahl: „Jackson, trommeln sie ihre Leute&lt;br /&gt;
zusammen! Kampfanzüge, scharfe Waffen, wir bilden zwei Teams mit jeweils 6 Mann!&lt;br /&gt;
In 15 Minuten beginnt der Einsatz. Ihr Team nimmt den Lastenaufzug, meines das&lt;br /&gt;
Treppenhaus. Wir gehen auf Ebene 3 und machen diese Kreatur unschädlich. Haben Sie das&lt;br /&gt;
verstanden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson antwortete: „Klar und deutlich, Sir! Ende!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jackson war Taggerts rechte Hand und ihm und Commander Grey treu ergeben.&lt;br /&gt;
Er war gebürtiger Kenianer, ein großer, sehniger Typ mit kurz geschorenen Haaren.&lt;br /&gt;
Er zeichnete sich durch seine Zähigkeit, Ausdauer und seine guten Instinkte aus.&lt;br /&gt;
Er nahm seinen Comlink und informierte sein Team.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 5|Zum Kapitel 5]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_3&amp;diff=4950</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 3</title>
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		<updated>2007-02-13T19:32:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 3===&lt;br /&gt;
;Eves Flucht aus Connors Labor&lt;br /&gt;
Eve kroch durch den Lüftungsschacht und fand einen leeren Raum, den sie sicher betreten&lt;br /&gt;
konnte, aber ab nun wurde es für sie gefährlich. Kameras überwachten den Stützpunkt und&lt;br /&gt;
es war nur eine Frage der Zeit, bis die Wachmänner sie hier finden würden. Sie musste so&lt;br /&gt;
schnell wie möglich Bills Computerzentrum erreichen, sonst hatte sie keine Chance.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie war noch total verwirrt von den sich überschlagenden Ereignissen. Der Professor war ein&lt;br /&gt;
guter Mensch, das konnte sie spüren. So einen schrecklichen Tod hatte er nicht verdient.&lt;br /&gt;
Selbst als er starb hatte er nur Angst um das Schicksal seiner Tochter Emily. Wut keimte in&lt;br /&gt;
ihr auf, Wut auf Dr. Anderson und Angst um Emily. Wer wusste schon, was dieser&lt;br /&gt;
Wahnsinnige mit ihr vorhatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür ging auf, ein Wachmann stürmte herein, zog seine Waffe und rief: „Halt! Nicht&lt;br /&gt;
bewegen!“&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eve entgegnete gereizt: „Ich habe andere Pläne!“ Sie stürmte auf den Wachmann&lt;br /&gt;
zu, wich seinem Schuss geschickt aus, entwaffnete ihn und schlug ihn K. o.&lt;br /&gt;
Er hatte die gleiche, 10-schüssige Betäubungspistole wie sie. Geschickt entlud sie die Waffe&lt;br /&gt;
und nahm das Magazin an sich.&lt;br /&gt;
Sie zermarterte sich das Gehirn. Wer war sie nur? Woher kannte sie sich so gut mit Waffen&lt;br /&gt;
aus? Und wie leicht sie den Wachmann ausgeschaltet hatte. Wo hatte sie nur so gut&lt;br /&gt;
kämpfen gelernt? Vom C-Serum konnte das unmöglich herrühren. War sie Mitglied einer&lt;br /&gt;
Spezialeinheit oder einfach nur eine gemeine Killerin? Nein, das konnte sie sich nicht&lt;br /&gt;
vorstellen! Dennoch, das C-Serum hatte sie unglaublich schnell und stark gemacht. Sie hatte&lt;br /&gt;
gar nicht fest zugeschlagen, aber trotzdem den Wachmann fast getötet. In Zukunft musste&lt;br /&gt;
sie vorsichtiger sein, sonst würde sie wirklich noch zur Mörderin werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verließ den Raum, rannte den Flur entlang und flüchtete in einen großen Lagerraum, der&lt;br /&gt;
zur Hälfte mit menschengroßen, tiefgekühlten Behältern gefüllt war. Hier wurden&lt;br /&gt;
anscheinend die eingelieferten Patienten aufbewahrt, die in todesähnlicher Starre verharrten&lt;br /&gt;
und auf ihre Heilung warteten, die meisten vermutlich vergebens. Im Raum herrschte eisige&lt;br /&gt;
Stille. Sie überkam ein beklemmendes Gefühl, als sie langsam zwischen den Kühlbehältern&lt;br /&gt;
hindurchschritt, die ihr wie riesige groteske Glassärge erschienen. Durch die Scheiben konnte&lt;br /&gt;
sie menschliche Körper mit schrecklichen Verletzungen erkennen. Hier musste auch sie&lt;br /&gt;
gewesen sein, bevor der Professor sie heilte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schüttelte die lähmenden Gedanken ab und betrat den angrenzenden Büroraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Angestellter starrte sie entsetzt an und stammelte: „Oh Gott, Sie! Bitte tun sie mir&lt;br /&gt;
nichts.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Keine Angst, ich werde Ihnen nichts tun, aber verraten sie mir eins, wie&lt;br /&gt;
komme ich aus diesem Labor raus?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ängstlich antwortete der Angestellte: „Es gibt eine Sicherheitstür. Aber sie wird stark&lt;br /&gt;
bewacht. Da kommen Sie nie raus.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve sagte: „Lassen Sie das nur meine Sorge sein! Wo ist sie?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Angestellte entgegnete: „Den Flur entlang bis zum nächsten Gang, dann links, gleich&lt;br /&gt;
wieder rechts und dann immer geradeaus. Sie können sie gar nicht verfehlen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie verließ das Büro und lief flinken Fußes den Flur entlang. Am Ende angekommen spähte&lt;br /&gt;
sie links um die Ecke. Zwei Wachmänner kamen auf sie zu. Sie zog die Betäubungspistole&lt;br /&gt;
und setzte sie mit zwei gezielten Schüssen außer Gefecht. Auch hinter ihr hörte sie Schritte,&lt;br /&gt;
die sich rasch näherten. Fünf weitere Wachmänner kamen von hinten. Der Angestellte&lt;br /&gt;
musste sie informiert haben. Sie flüchtete in den nächsten Raum und schloss die Tür hinter&lt;br /&gt;
sich. Draußen rannten die Wachmänner vorbei und riefen ratlos: „Wo ist sie? Ich glaube wir&lt;br /&gt;
haben sie verloren!“ Über Funk bekamen sie Anweisungen, wohin sie sich zu wenden hatten.&lt;br /&gt;
Sie kamen zurück. Diese verdammten Überwachungskameras! Sie flüchtete in den&lt;br /&gt;
Nebenraum, wo sie auf eine verängstigte Büroangestellte stieß, die ängstlich um Hilfe rief.&lt;br /&gt;
Eve rannte an ihr vorbei in den nächsten Flur und lief direkt zwei Wachmännern in die Arme.&lt;br /&gt;
Diese, selbst überrascht, versuchten sie mit Faustschlägen und Fußtritten zu überwältigen.&lt;br /&gt;
Aber Eve war schneller. Mit einigen gezielten Schlägen setzte sie beide außer Gefecht, noch&lt;br /&gt;
bevor diese ihre Waffen ziehen konnten. Hinter sich hörte sie die trampelnden Schritte der&lt;br /&gt;
fünf Wachmänner, die sie schon fast eingeholt hatten. Betäubungsgeschosse flogen surrend&lt;br /&gt;
an ihr vorbei. Sie flüchtete in den nächsten Raum und postierte sich mit dem Rücken zur&lt;br /&gt;
Wand neben der Tür. Die Wachmänner stürmten in den Raum. Eve schlug den Letzten von&lt;br /&gt;
hinten nieder. Die anderen wirbelten herum. Einer hob seine Pistole, schoss und traf einen&lt;br /&gt;
Kollegen, den Eve zwischen sich und das heranfliegende Geschoss gezerrt hatte. Sie stieß&lt;br /&gt;
den betäubten Wachmann von sich, direkt in die Arme des Schützen, der hinfiel und seine&lt;br /&gt;
Waffe verlor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden anderen griffen sie mit bloßen Fäusten an. Eve steckte ein paar Schläge ein, aber&lt;br /&gt;
die konnten sie nicht ernsthaft verletzen. Einen Gegner nach dem anderen streckte sie&lt;br /&gt;
nieder. Der am Boden liegende Wachmann hatte gerade wieder seine Waffe erreicht, als ihn&lt;br /&gt;
Eve mit einem Fußtritt außer Gefecht setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das war knapp. Sie holte tief Luft und spähte in den nächsten Flur. Links war ein&lt;br /&gt;
Kontrollraum, in dem sich zwei Wachmänner befanden und rechts die Sicherheitstür, die sie&lt;br /&gt;
gesucht hatte. Irgendwo dahinter musste sich das Computerzentrum befinden. Eve&lt;br /&gt;
versuchte sich im toten Winkel der Überwachungskamera zu bewegen, schlich zur Tür und&lt;br /&gt;
probierte Professor Dr. Connors Sicherheitsausweis aus. Mist! Die Tür blieb verschlossen.&lt;br /&gt;
Anscheinend wurde der Ausweis schon gesperrt. Commander Grey überließ nichts dem&lt;br /&gt;
Zufall. Okay, dann eben auf die harte Tour. Mit gezogener Waffe schlich sie auf den&lt;br /&gt;
Kontrollraum zu. Die Überwachungskamera musste sie längst erfasst haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer der Wachmänner verließ mit gezogener Waffe den Kontrollraum und sah sich suchend&lt;br /&gt;
um. Kurz darauf traf ihn das Projektil aus Eves Betäubungspistole. Mit aufgerissenen Augen&lt;br /&gt;
kippte er nach hinten, direkt in die Arme seines Kollegen. Dieser wollte noch schnell Alarm&lt;br /&gt;
auslösen, aber da traf ihn bereits Eves zweites Betäubungsgeschoss. Bewusstlos sackte er in&lt;br /&gt;
sich zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve betrat den Kontrollraum. Mit schlafwandlerischer Sicherheit fand sie den Schalter zur&lt;br /&gt;
Türfreigabe und betätigte ihn. Die Anzeige sprang um von Rot auf Grün und die Tür war&lt;br /&gt;
entriegelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdenklich grübelte Eve vor sich hin. Woher hatte sie nur dieses Wissen, wie man solche&lt;br /&gt;
Sicherheitskonsolen bedient? Hatte man sie darin ausgebildet? Wer war sie nur? Wenn sie&lt;br /&gt;
sich doch nur erinnern könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Egal, sie musste weiter. Sie verließ den Kontrollraum und rannte durch die Sicherheitstür, die&lt;br /&gt;
nun automatisch vor ihr aufglitt. Ein langer Flur lag vor ihr. Hatte sie sich verirrt? Die Zeit lief&lt;br /&gt;
ihr davon.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wissenschaftler kam um die Ecke und starrte sie böse an. Eve lief auf ihn zu und sagte:&lt;br /&gt;
„Bitte helfen Sie mir. Wo befindet sich der Maschinenraum mit den Stromgeneratoren?“ Er&lt;br /&gt;
musterte sie mit verächtlicher Miene und sprach: „Von mir erfahren Sie gar nichts! Sie&lt;br /&gt;
Monster! Nach allem was Professor Dr. Connors für Sie getan hat, haben Sie ihn getötet! Sie&lt;br /&gt;
sollten sich schämen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve stammelte: „Ich mich schämen? Aber ich war es doch gar nicht! Dr. Anderson hat …“&lt;br /&gt;
Er schnitt ihr das Wort ab: „Mich können sie nicht täuschen! Sie sind nicht der erste Patient&lt;br /&gt;
der durchdreht und Amok läuft! Sie Mörderin!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verunsichert ließ sie den Wissenschaftler stehen und rannte weiter. Die Tatsache, dass&lt;br /&gt;
dieser Mann sie für ein Monster hielt, tat ihr in der Seele weh. Hatte das C-Serum ihren Geist&lt;br /&gt;
verändert? War sie nicht mehr Herr ihrer Sinne? Mutierte sie wirklich zu einem Monster, wie&lt;br /&gt;
die anderen Patienten von denen der Wissenschaftler sprach? Sie wusste ja nicht einmal,&lt;br /&gt;
wer sie war. Alles kam ihr vor wie ein böser Traum. Sie musste unbedingt Bill finden. Nur er&lt;br /&gt;
konnte ihr sagen, ob sie verrückt war oder vielleicht sogar gemeingefährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gang gabelte sich. Sie lugte vorsichtig rechts um die Ecke und las am Ende des Ganges&lt;br /&gt;
in großen Buchstaben über der Tür COMPUTERZENTRUM. Endlich! Sie hatte es fast&lt;br /&gt;
geschafft. Jetzt musste sie nur noch den Lüftungsschacht finden, von dem Bill gesprochen&lt;br /&gt;
hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich rannten drei Wachmänner mit gezogenen Pistolen auf sie zu. Sie mussten ihr hinter&lt;br /&gt;
der Ecke aufgelauert haben. Eine Falle! Auch hinter ihr hörte sie Schritte, die sich rasch&lt;br /&gt;
näherten. Die Überwachungskamera verfolgte jede ihrer Bewegungen. Links von ihr öffnete&lt;br /&gt;
sich plötzlich die Tür zu einem Maschinenraum. Sie war mit gelbschwarz gestreifter&lt;br /&gt;
Warnfarbe gekennzeichnet und trug die Aufschrift: „Gefahr! Zutritt nur für&lt;br /&gt;
Wartungspersonal.“ Riesige Generatoren gaben elektrisch summende Geräusche von sich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wachmänner schossen, doch Eve hatte gute Reflexe. Sie wich den Projektilen aus und&lt;br /&gt;
hechtete mit einer seitlichen Rolle in den Maschinenraum. In einiger Entfernung hörte sie die&lt;br /&gt;
Geräusche riesiger Rotorblätter, die langsam zum Stillstand kamen. Das musste der&lt;br /&gt;
Lüftungsschacht sein, von dem Bill ihr erzählt hatte. Hatte er sie beobachtet, die rettende&lt;br /&gt;
Tür geöffnet und den Ventilator gestoppt? Sie hatte keine Zeit darüber nachzudenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neun Wachmänner kamen herein und sie versteckte sich zwischen den Generatoren, die eine&lt;br /&gt;
bedrohlich summende Lärmkulisse bildeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer rief: „Wo ist sie? Ich kann sie nicht sehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer brüllte: „Verteilt euch! Sie darf nicht entkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vorsichtig bewegte sie sich in Richtung Lüftungsschacht. Ihre Sinne waren aufs Äußerste&lt;br /&gt;
geschärft. Ein Wachmann näherte sich ihrer Position. Sie konnte seine Anwesenheit spüren,&lt;br /&gt;
noch bevor sie ihn sah. Durch ihre stark verbesserte Wahrnehmung war sie gegenüber den&lt;br /&gt;
Anderen klar im Vorteil. Als er um die Ecke bog, schlug sie ihn nieder und ließ ihn vorsichtig&lt;br /&gt;
zu Boden gleiten. Dann näherte sie sich dem nächsten Wachmann, der sich in Richtung&lt;br /&gt;
Lüftungsschacht bewegte. Sie nahm ihre Betäubungspistole und schoss. Er sackte&lt;br /&gt;
bewusstlos in sich zusammen. Ein anderer sprang sie von der Seite an. Verdammt! Sie hatte&lt;br /&gt;
nicht aufgepasst! Sie ergriff seinen Arm, brachte ihn mit einem Hüftwurf unter sich und&lt;br /&gt;
schlug ihn K. o. Jetzt hatte sie nur noch sechs Gegner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bereich vor dem Lüftungsschacht war weiträumig mit gelbschwarzen Warnstreifen und&lt;br /&gt;
Sicherheitsabsperrungen versehen. Rechts und links befanden sich die Generatoren und in&lt;br /&gt;
der Mitte zog sich eine Schneise durch die komplette Halle zum Absaugen der Warmluft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve sprang mit einem Satz über die Absperrung und spurtete auf den Lüftungsschacht zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wachmann brüllte: „Da ist sie! Lasst sie nicht entkommen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wachmänner rannten hinter ihr her. Einer hob seine Pistole und schoss. Er traf Eve in&lt;br /&gt;
den Arm. Ein taubes Gefühl breitete sich in ihm aus. Sie hielt sich die Schulter und rannte&lt;br /&gt;
weiter. Sie hatte den Lüftungsschacht schon fast erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachmann rief: „Ich glaube, ich habe sie erwischt! Holt sie euch!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei kletterten über die Sicherheitsabsperrung und folgten ihr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie kroch durch die stillstehenden Rotorblätter des Ventilators, als ein weiteres&lt;br /&gt;
Betäubungsgeschoss sie am Bein traf. Das taube Bein nachziehend schleppte sie sich weiter&lt;br /&gt;
in die Dunkelheit des Lüftungsschachtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wachmann rief fassungslos: „Sie wurde zweimal getroffen, wie kann sie da noch&lt;br /&gt;
stehen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit letzter Kraft kroch sie in einen Seitenschacht und blieb erschöpft liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plötzlich setzte sich der riesige Ventilator in Bewegung. Schneller und schneller drehten sich&lt;br /&gt;
die Rotorblätter. Ein gewaltiger Luftstrom fegte an Eve vorbei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Wachmann brüllte: „Abschalten, sofort abschalten!“&lt;br /&gt;
Die beiden Wachmänner versuchten entsetzt umzukehren, doch für sie war es bereits zu&lt;br /&gt;
spät. Sie wurden vom Luftsog erfasst und gnadenlos in den Ventilator gerissen. Mit&lt;br /&gt;
knirschenden Geräuschen wurden sie von den Rotorblättern zerfetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve war fassungslos. Langsam erholte sie sich wieder. Ihr Immunsystem hatte das&lt;br /&gt;
Betäubungsmittel bereits neutralisiert. Sie stemmte sich gegen den Luftsog und kroch weiter&lt;br /&gt;
in den Seitenschacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald war sie am Ende des Schachtes angekommen und spähte durch das Lüftungsgitter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie hatte das Computerzentrum erreicht und sah Bill, der hektisch Carmens Konsole&lt;br /&gt;
bediente. Sie versuchte sich bemerkbar zu machen, aber er reagierte nicht. Wie besessen&lt;br /&gt;
arbeitete er weiter. Plötzlich ertönte ein elektrisches Knistern und Rauch stieg aus einer&lt;br /&gt;
Schalttafel auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill blickte auf und sagte: „Du kannst jetzt rauskommen. Ich habe die Überwachungskameras&lt;br /&gt;
im Stützpunkt deaktiviert. Ein Kurzschluss. Das zu reparieren wird eine Weile dauern!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve verließ den Lüftungsschacht und stammelte entsetzt: „Bill! Bitte sag mir, dass du das&lt;br /&gt;
nicht warst, der die Wachen getötet hat!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill beteuerte: „Ich verstehe das selbst nicht! Ja, ich habe dich beobachtet, die Tür geöffnet&lt;br /&gt;
und den Ventilator angehalten, aber ich hätte ihn niemals wieder in Betrieb gesetzt, solange&lt;br /&gt;
sich jemand in seinem Gefahrenbereich befindet! Auch du hättest getötet werden können!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve entgegnete: „Aber wieso hat sich der Ventilator dann plötzlich wieder eingeschaltet?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill fuhr fort: „Das muss Carmen gewesen sein. Vermutlich eine Fehlfunktion. Sie verhält sich&lt;br /&gt;
in letzter Zeit öfter so komisch. Nur sie hat vollständigen Zugriff auf alle elektrischen&lt;br /&gt;
Einrichtungen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve bewegte sich unbehaglich: „Bill, ich muss dich was fragen. Ich bin unterwegs einem&lt;br /&gt;
Wissenschaftler begegnet. Er sagte, ich sei ein Monster. Ich wäre nur eine von vielen, die&lt;br /&gt;
bereits durchgedreht und andere Leute getötet hätten. Hat das C-Serum mich verwandelt?&lt;br /&gt;
Bin ich vielleicht schizophren und habe selbst im Wahn den Professor und den Wachmann&lt;br /&gt;
getötet? Ich zweifele langsam an meinem Verstand.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill fasste sie an den Schultern, nahm sie tröstend in den Arm und sagte mit überzeugender&lt;br /&gt;
Stimme: „Unsinn! Wie kannst du nur so etwas denken? In Professor Dr. Connors Labor hat&lt;br /&gt;
es nie einen solchen Vorfall gegeben.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve sagte zweifelnd: „Aber der Wissenschaftler …“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill fuhr fort: „Vergiss ihn! Die einzigen Vorfälle dieser Art haben wir Dr. Anderson zu&lt;br /&gt;
verdanken. Denk an den Cyborg. Nicht umsonst wurde seine damalige Entwicklung&lt;br /&gt;
eingestellt. Du bist vollkommen normal. Lass dir bloß nichts anderes einreden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bills Worte taten ihr gut, aber der Name Anderson ließ sie aufschrecken. Schlagartig fiel ihr&lt;br /&gt;
die arme Emily wieder ein. Sie war hilflos diesem Monster ausgeliefert. Sie musste unbedingt&lt;br /&gt;
etwas dagegen unternehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve sagte: „Bill, bitte hilf mir. Was können wir tun, um Emily zu befreien. Wer weiß, was&lt;br /&gt;
dieser Dreckskerl Anderson ihr bereits angetan hat.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Ja, die Zeit drängt. Hier hast du einen Comlink und einen Mikrocomputer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Comlink wird auch vom Sicherheitspersonal verwendet. Er besitzt einen geschützten&lt;br /&gt;
Kanal, über den ich dir Tipps geben kann, ohne dass wir dabei abgehört werden. Außerdem&lt;br /&gt;
enthält er eine elektronische Karte des gesamten Stützpunktes. So weißt du genau, wo du&lt;br /&gt;
dich gerade befindest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Mikrocomputer kannst du elektronische Türschlösser kurzschließen und dich in&lt;br /&gt;
Computerprogramme einhacken. Ich verwende ihn normalerweise zur Hardwarediagnose&lt;br /&gt;
und Remote-Fernsteuerung. Er wird dir sicher noch gute Dienste leisten. Emily weiß auch&lt;br /&gt;
damit umzugehen. Ich habe ihr einige Tricks gezeigt, die man damit anstellen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve antwortete: „Aber der Cyborg, was kann ich gegen ihn unternehmen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Auf Ebene 3 befindet sich nicht nur die Roboterfabrik, sondern auch ein&lt;br /&gt;
Roboterfriedhof. Dort lagert noch ein alter Kampfroboter, ein Titan-X. Ein riesiges, ca.&lt;br /&gt;
2,50 m großes Ungetüm aus Stahl. Die Serie wurde vor fünf Jahren eingestellt. Sie sollten&lt;br /&gt;
durch die Cyborgs ersetzt werden, aber nach einigen Fehlschlägen hat sich die TSC auf Klone&lt;br /&gt;
spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich weiß nicht, ob er noch vollständig funktioniert. Er ist nicht schnell, aber sehr gut&lt;br /&gt;
gepanzert und viel stärker als der Cyborg. Er sollte den Cyborg eine Weile beschäftigen&lt;br /&gt;
können, bis du Emily befreit hast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist sein alter Gedächtnischip. Ich konnte mich nie von ihm trennen. Vielleicht aus&lt;br /&gt;
Nostalgie? Egal, jetzt bekommt er seine letzte Mission. Ich habe ihn darauf programmiert,&lt;br /&gt;
dich und Emily zu beschützen. Wenn du ihm den Chip eingesetzt hast, kannst du ihn über&lt;br /&gt;
den Mikrocomputer aktivieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und noch was. Auf Ebene 3 befindet sich eine Waffenkammer. Dort findest du schwere&lt;br /&gt;
Waffen, die du gegen den Cyborg einsetzen kannst. Wenn der Kampfroboter nicht mehr&lt;br /&gt;
funktioniert, kannst du dich damit wehren.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Und wie komme ich auf Ebene 3?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill antwortete: „Benutze deinen Comlink. Du kriechst wieder durch den Lüftungsschacht und&lt;br /&gt;
versuchst den Lastenaufzug zu erreichen. Wenn das nicht klappt, bleibt dir nur noch der&lt;br /&gt;
Weg durch das Treppenhaus. Es ist aber mit Selbstschussanlagen gesichert, die durch&lt;br /&gt;
Lichtschranken ausgelöst werden. Diesen Weg würde ich dir nicht empfehlen, es sei denn,&lt;br /&gt;
du findest die Sicherheitskonsolen, mit denen du die Lichtschranken deaktivieren kannst. So,&lt;br /&gt;
nun solltest du aber gehen. Ich werde dir helfen, so gut ich kann.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve hauchte ihm einen Kuss auf die Wange: „Danke, Bill. Danke für alles.“ Abrupt drehte sie&lt;br /&gt;
sich um und verschwand wieder im Lüftungsschacht.“ Bill war ganz verlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Funkspruch von Commander Grey riss ihn grausam in die Realität zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey brüllte: „Johnson, melden Sie sich!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Ja, Sir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zornig fuhr Grey fort: „Johnson, was sollte diese Schweinerei mit dem Lüftungsventilator?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei meiner Männer sind tot! Können sie mir das bitte erklären?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill antwortete: „Keine Ahnung Sir, vermutlich eine Fehlfunktion.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey grollte lauernd: „Ach ja? Und wie kommt es, dass plötzlich im kompletten Stützpunkt&lt;br /&gt;
die Überwachungskameras ausgefallen sind?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johnson antwortete vorsichtig: „Ein Kurzschluss, vermutlich ausgelöst durch meinen Versuch&lt;br /&gt;
den laufenden Ventilator zu stoppen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey brüllte: „Das können Sie ihrer Großmutter erzählen, aber nicht mir!!! Wofür bezahle ich&lt;br /&gt;
Sie eigentlich? In meinem Stützpunkt läuft ein Monster frei herum und ich weiß nicht einmal,&lt;br /&gt;
wo es sich befindet! Wie lange wird es dauern, bis die Überwachungskameras wieder&lt;br /&gt;
einsatzbereit sind?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Etwa zwei Stunden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Greys Stimme überschlug sich: „Was??? Sie haben Eine und keine Sekunde länger!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete vorsichtig: „Sir, ich glaube nicht, dass Eve den Professor getötet hat. Ich&lt;br /&gt;
habe eher den Verdacht, dass Dr. Anderson das C-Serum stehlen wollte und nun versucht&lt;br /&gt;
Eve die Morde anzuhängen. Sie ist bestimmt nicht gefährlich.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey polterte: „Papalapapp!!! Ich habe den Untersuchungszylinder gesehen, in dem sich&lt;br /&gt;
dieses Monster befand. Er wurde eindeutig von innen zerstört. Kein Mensch verfügt über so&lt;br /&gt;
eine Kraft!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Sir, bitte, sie ist kein Monster!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gereizt antwortete Grey: „Wissen Sie was Johnson, ich glaube, sie stecken mit diesem Freak&lt;br /&gt;
unter einer Decke! Ich werde einen meiner Männer zu ihrer Überwachung abstellen, damit&lt;br /&gt;
Sie nicht auf dumme Gedanken kommen! Und jetzt gehen Sie endlich an Ihre Arbeit! Sie&lt;br /&gt;
haben noch genau 55 Minuten und dann will ich Resultate sehen! ENDE!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill bereute, dass er versucht hatte, Commander Grey von Eves Unschuld zu überzeugen.&lt;br /&gt;
Der Mann war stur wie ein Panzer. Jetzt, wo er unter Überwachung stand, würde er es&lt;br /&gt;
schwer haben, Eve zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seinem versteckten Kontrollraum amüsierte Victor sich köstlich. Natürlich hatte Er den&lt;br /&gt;
Ventilator eingeschaltet und alles mitbekommen. So ein Schauspiel erlebte er nicht alle Tage.&lt;br /&gt;
Er war schon gespannt darauf, wie sich die Sache weiterentwickelte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 4|Zum Kapitel 4]]&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tracker</name></author>
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	<entry>
		<id>https://wiki.oni2.net/w/index.php?title=User:Tracker/Projekt_257/Kapitel_2&amp;diff=4949</id>
		<title>User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 2</title>
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		<updated>2007-02-13T18:09:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tracker: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Kapitel 2===&lt;br /&gt;
;Emilys Entführung&lt;br /&gt;
Die Tür des Lastenaufzuges öffnete sich. Eine riesige unsichtbare Gestalt schlich durch die&lt;br /&gt;
Gänge auf Professor Dr. Connors Labor zu, unbemerkt von den Überwachungskameras und&lt;br /&gt;
dem Wachpersonal. Trotz ihrer Größe bewegte sie sich fast lautlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve und Emily konnten eine böse Aura spüren, die sich rasch näherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür zum Labor öffnete und schloss sich, wie von Geisterhand.&lt;br /&gt;
Kurz darauf explodierte die Überwachungskamera im Labor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wachmann, der zu Professor Dr. Connors Schutz abkommandiert war, wirbelte herum.&lt;br /&gt;
Sein Kopf wurde von einer riesigen, unsichtbaren Faust zerschmettert. Er war sofort tot.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve konnte nichts tun. Sie stand in der Untersuchungsröhre und versuchte sich zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Emily klammerte sich angstvoll an den Arm ihres Vaters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestalt nahm den Comlink des toten Wachmanns an sich und deaktivierte ihre optische&lt;br /&gt;
Tarnung. Der Riese war 2,30 m groß, haarlos und muskulös. Er trug einen schwarzen&lt;br /&gt;
Kampfanzug mit optischer Tarnung. Ein mächtiger militärischer Kampfcyborg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er trat in die Mitte des Raumes, öffnete den Koffer, den er mitgebracht hatte, und aktivierte&lt;br /&gt;
ein Hologramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein menschengroßes Abbild von Dr. Anderson erschien und sagte:&lt;br /&gt;
„Hallo, Professor Dr. Connors, lange nicht gesehen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connors war entsetzt: „Anderson! Was wollen Sie von mir?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson grinste gehässig: „Ihr C-Serum!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connors erwiderte: „Das ist noch nicht fertig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson höhnte: „Aber Professor. Nur nicht so bescheiden. Ich bin ein großer Fan ihrer&lt;br /&gt;
Arbeit. Ich beobachte sie schon seit Langem. Ihr C-Serum ist überaus erfolgreich und wie&lt;br /&gt;
gut sie alles für mich dokumentiert haben. Vielen Dank auch.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connors stammelte: „Sie … Sie sind verrückt! Sie haben gerade einen Wachmann getötet!&lt;br /&gt;
Damit kommen Sie nicht durch!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson ignorierte ihn: „Und was für schöne Monster sie erschaffen haben. Ich bin&lt;br /&gt;
beeindruckt. Besonders diese Kleine da. Schnapp sie dir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese riss Emily vom Professor weg und betäubte sie mit Gas, das seiner Hand&lt;br /&gt;
entströmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Connors schrie: „Nein, nicht meine Tochter! Was haben Sie mit ihr vor?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ungerührt antwortete Anderson: „Die Kleine hat Talent. Vielleicht sogar noch mehr als Eve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich werde mir etwas Nettes für sie einfallen lassen. Tut mir leid Professor, aber ihre Dienste&lt;br /&gt;
werden nun nicht mehr benötigt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eiskalt befahl er dem Riesen: „Töte ihn!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese trat auf den Professor zu und schmetterte ihn zu Boden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sterbend hauchte Connors: „Eve, bitte hilf ihr! Rette meine Tochter, rette Emily!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve trommelte mit den Fäusten gegen die Scheibe des Untersuchungszylinders, der langsam&lt;br /&gt;
Sprünge bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese packte Connors Aufzeichnungen über das C-Serum und Eves Zellproben in den&lt;br /&gt;
Koffer, zerstörte den Computer und setzte mit einem Flammenwerfer in seiner Handfläche&lt;br /&gt;
das Labor in Brand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Provokativ stellte er sich vor den Untersuchungszylinder, in dem sich Eve befand, und stieß&lt;br /&gt;
ein drohendes Knurren aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson fragte: „Ja Eve, wolltest du gerade etwas sagen?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zornentbrannt durchbrach Eve die Scheibe des Untersuchungszylinders.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Doch der Riese war darauf vorbereitet. Er versetzte ihr einen gewaltigen Schlag, der jeden&lt;br /&gt;
normalen Menschen sofort getötet hätte. Halb ohnmächtig brach sie zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson höhnte: „Eve, ich muss schon sagen, du bist ein böses, böses Mädchen! Weißt du,&lt;br /&gt;
was du gerade getan hast? Du hast Professor Dr. Connors getötet!“ Dem Riesen befahl er:&lt;br /&gt;
„Los, mach deine Durchsage!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cyborg nahm den Comlink des Wachmanns, setzte seinen Sprachverzerrer ein und rief in&lt;br /&gt;
dessen Stimme: „Hier Einheit 12! Ich brauche schnell Verstärkung! Versuchsobjekt Eve hat&lt;br /&gt;
gerade den Professor getötet! Ich wiederhole. Hier Einheit 12. Hilfe! Eve greift mich an!&lt;br /&gt;
Aaaaarrrgh!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Riese verstummte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve lag benommen am Boden, kaum in der Lage sich zu rühren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hämisch fuhr Anderson fort: „Eve, was tust du nur? Jetzt ist auch noch der Wachmann tot!&lt;br /&gt;
Aber mach dir nichts draus. Besuch mich doch einfach einmal in meinem Labor. Es befindet&lt;br /&gt;
sich auf Ebene 4. Ich freue mich über jeden Besuch. Oder geh mal mit Emily in den Zoo, das&lt;br /&gt;
würde ihr sicher gut gefallen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andersons Stimme troff vor Sarkasmus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Barsch befahl er dem Riesen: „Los, pack alles ein, wir gehen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Cyborg warf Emily über seine Schulter, aktivierte seine optische Tarnung, nahm den&lt;br /&gt;
Koffer mit Connors Aufzeichnungen und verließ das Labor auf dem gleichen Weg, auf dem er&lt;br /&gt;
gekommen war. Er ließ eine verletzte, verzweifelte Eve zurück, die kaum in der Lage war,&lt;br /&gt;
aufzustehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill Johnson kam aus dem Nebenraum und sah gerade noch, wie der Cyborg seine Tarnung&lt;br /&gt;
aktivierte und mit Emily aus dem Labor verschwand. Er stürmte herein und half Eve auf die&lt;br /&gt;
Beine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve war verwirrt: „Bill, du hier?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Die Überwachungskamera war ausgefallen und ich wollte wissen warum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve klammerte sich an ihn: „Der Professor ist tot! Ich war es nicht! Du musst mir glauben!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill sagte zustimmend: „Ich weiß, ich habe alles gesehen, aber es war schon zu spät, ich&lt;br /&gt;
konnte nicht eingreifen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte: „Was war das für ein Kerl? Der war ja riesig!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill erläuterte: „Ein Kampfcyborg vom Typ Berserker, ein illegales Modell. Man setzte ihnen&lt;br /&gt;
die Gehirne von Strafgefangenen ein und pumpte sie mit Drogen voll. Diese Dinger sind&lt;br /&gt;
unberechenbar.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve war verzweifelt: „Was soll ich nur tun? Man wird mich für den Tod des Professors&lt;br /&gt;
verantwortlich machen und Emily ist in der Hand dieses Monsters.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill blockierte die Türen: „Wenn Commander Grey dich erwischt, ergeht es dir übel. Er denkt,&lt;br /&gt;
du hättest den Professor und einen seiner Männer getötet. Du solltest schnell von hier&lt;br /&gt;
verschwinden, bevor seine Wachleute hier sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Schublade ist eine Betäubungspistole. Sie gehört zur Standardeinrichtung des&lt;br /&gt;
Labors. Damit kannst du Wachmänner betäuben, aber gegen einen Cyborg ist sie nutzlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve sagte resigniert: „Der Kerl war zu stark. Ich hatte keine Chance.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete aufmunternd: „Wenn es jemand schafft, dann du! Ich werde dir helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuch das Computerzentrum zu erreichen. Es liegt außerhalb des Labors auf der anderen&lt;br /&gt;
Seite dieser Ebene. Ich werde dort auf dich warten. Hier, nimm die Pistole und Professor Dr.&lt;br /&gt;
Connors Ausweis. Damit kommst du aus dem Labor raus. Sobald sie ihn sperren, musst du&lt;br /&gt;
die Konsolen für die Türfreigaben selbst bedienen. Sie werden stark bewacht. Wenn möglich&lt;br /&gt;
benutze den Lüftungsschacht zum Computerzentrum. Er befindet sich in einem&lt;br /&gt;
Maschinenraum, der voll ist mit Stromgeneratoren. Ich werde den Ventilator abschalten,&lt;br /&gt;
damit du hindurchkriechen kannst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Draußen versuchten, die Wachleute die Tür aufzubrechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eve fragte misstrauisch: „Woher weiß ich, dass ich dir trauen kann?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bill entgegnete: „Wenn Commander Grey merkt, dass ich dir helfe, wird er mich&lt;br /&gt;
suspendieren und uns beide einsperren und ohne meine Hilfe gelangst du nie in die unteren&lt;br /&gt;
Sicherheitsbereiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn wir Emily retten wollen, sollten wir uns beeilen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kriech durch diesen Lüftungsschacht in den Nachbarraum. Ich werde den anderen nehmen.&lt;br /&gt;
Die Lüftungsschächte werden nicht von den Kameras überwacht. Bis später. Ich warte auf&lt;br /&gt;
dich im Computerzentrum.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tür brach auf, die Wachmänner stürmten herein und fanden nur einen leeren,&lt;br /&gt;
brennenden Raum mit zwei Leichen vor. Professor Dr. Connors war tot und seine&lt;br /&gt;
langjährigen Forschungsergebnisse vernichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Grey kochte vor Wut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er befahl seinen Männern: „An alle Einheiten! Versuchobjekt Eve ist flüchtig. Sie hat&lt;br /&gt;
Professor Dr. Connors und Wilson getötet. Ich will sie lebend! Setzt Betäubungsgeschosse&lt;br /&gt;
ein.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wachmann Higgins fragte: „Sir, Betäubungsgeschosse? Sollten wir nicht besser scharfe&lt;br /&gt;
Munition verwenden? Der Untersuchungszylinder sieht aus, als habe man ihn von innen&lt;br /&gt;
zertrümmert und Wilsons Gesicht ist nur noch eine blutige Masse. Diese Frau ist ein&lt;br /&gt;
Monster!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grey fuhr ihn an: „Higgins, tun Sie gefälligst, was ich ihnen sage! Ich habe Informationen,&lt;br /&gt;
dass sich Connors Tochter Emily zur Tatzeit in dem Labor aufhielt. Vermutlich wurde sie von&lt;br /&gt;
der Kreatur verschleppt. Ich will kein unnötiges Risiko eingehen, dass sie verletzt wird.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An alle Einheiten! Bildet Zweiergruppen und deckt euch gegenseitig! Durchsucht auch die&lt;br /&gt;
Lüftungskanäle. Geht kein unnötiges Risiko ein. Diese Kreatur ist gefährlich! Haben das alle&lt;br /&gt;
verstanden?“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Greys Lautsprecher ertönte ein Einheitliches: „Jawohl, Sir!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dann machte er eine allgemeine Durchsage: „Hier spricht Commander Grey. In Professor Dr.&lt;br /&gt;
Connors Labor hat es einen Zwischenfall gegeben. Sein Versuchsobjekt Eve hat den&lt;br /&gt;
Professor und einen Wachmann getötet. Es handelt sich um eine junge Frau mit roten&lt;br /&gt;
Haaren. Sie ist flüchtig. Bitte bewahren Sie die Ruhe und halten sie sich von Ihr fern. Wenn&lt;br /&gt;
Sie sie sehen, verständigen sie unbedingt sofort das Sicherheitspersonal.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verborgen im Untergrund:&lt;br /&gt;
Mit böse funkelnden Augen saß der heimliche Beobachter in seinem geheimen Kontrollraum&lt;br /&gt;
tief unter dem Stützpunkt. Kalt lächelnd hatte er alles mit angesehen. Dr. Andersons Auftritt,&lt;br /&gt;
Professor Dr. Connors Tod, Eves Versuch einzugreifen, Emilys Entführung und den Diebstahl&lt;br /&gt;
des C-Serums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was bildete sich Anderson eigentlich ein. Glaubte er tatsächlich, er könnte ihn hintergehen?&lt;br /&gt;
Ihn, Victor Farnsworth? Sein Vater Arthur war der Gründer der Techstar Corporation. Ein&lt;br /&gt;
cleverer, skrupelloser Geschäftsmann, mit viel Geld, Macht und Einfluss. Er hatte die TSC zu&lt;br /&gt;
dem gemacht, was sie heute war, aber nicht einmal er ahnte etwas von den finsteren Plänen&lt;br /&gt;
seines Sohnes Victor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Victor verstand es meisterhaft, die Mikrotechnik für seine Zwecke einzusetzen. Mikrokameras&lt;br /&gt;
befanden sich in allen wichtigen Einrichtungen der TSC und zeichneten jede Bewegung und&lt;br /&gt;
jedes Wort auf. Selbst das Büro und die Wohnung seines Vaters hatte er verwanzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Computer filterten die wesentlichen Informationen für ihn heraus. Längst kannte er alle&lt;br /&gt;
Firmengeheimnisse, Geschäftspartner und Kontaktpersonen. Wenn er das C-Serum&lt;br /&gt;
gewinnbringend vermarkten konnte, würde er endgültig die Leitung der TSC übernehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war der heimliche Drahtzieher im Hintergrund. Wer ihm in die Quere kam, wurde&lt;br /&gt;
beseitigt. Er, Victor, hatte die Pläne für diesen Stützpunkt in Auftrag gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Handverlesenes Personal baute den Kontrollraum, die Geheimgänge und seine majestätisch&lt;br /&gt;
anmutende Suite tief unter dem Stützpunkt. Hausmädchenroboter hielten sein verstecktes&lt;br /&gt;
Domizil in Schuss. Durch Zugriff auf Carmen hatte er die vollständige Kontrolle über den&lt;br /&gt;
Stützpunkt. Nach Fertigstellung der Bauarbeiten inszenierte er bei der Einweihungsfeier&lt;br /&gt;
einen „tragischen Unfall“, womit er sich mit einem Schlag aller lästigen Mitwisser entledigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Gebeine ruhen in der natürlichen, 2 km langen unterirdischen Höhle, durch die er&lt;br /&gt;
jederzeit unbemerkt den Kontrollraum erreichen kann. Als Transportmittel in der Höhle&lt;br /&gt;
verwendet er einen Magnetgleiter und ein Stealth-Hubschrauber im Hangar, hinter dem&lt;br /&gt;
getarnten Höhleneingang, bildet seine Verbindung zur Außenwelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er spulte die Aufnahme zurück und sah sie sich noch einmal an. Eves Kraft, mit der sie die&lt;br /&gt;
Untersuchungsröhre zertrümmerte, war wirklich unglaublich. Allein schon die Tatsache, wie&lt;br /&gt;
schnell sie sich von dem mörderischen Schlag dieses gigantischen Cyborgs erholt hatte, war&lt;br /&gt;
bemerkenswert. Das C-Serum wirkte besser, als er es sich erhofft hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anderson war ein Narr, dass er Connors getötet hatte. Den einzigen Mann, der die genaue&lt;br /&gt;
Zusammensetzung des C-Serums kannte. Er hätte es sicher noch perfektioniert. Was für&lt;br /&gt;
eine Verschwendung geistiger Kapazitäten. Anderson würde es noch bitter bereuen, sich an&lt;br /&gt;
seinem Eigentum vergriffen zu haben. Er würde das C-Serum zurückbekommen und Eve&lt;br /&gt;
würde sein Werkzeug sein. Gleichzeitig ergab sich dadurch eine gute Möglichkeit, ihre&lt;br /&gt;
Fähigkeiten zu testen. Die Sache fing langsam, an interessant zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bills Eingreifen hatte ihn überrascht. Dieser Kerl hatte ja richtig Mumm und schien clever zu&lt;br /&gt;
sein. Bisher hatte er ihn nur für einen verweichlichten Möchtegernhacker gehalten. Wie&lt;br /&gt;
durchdacht er Eve zur Flucht verholfen und Commander Grey und seine Männer getäuscht&lt;br /&gt;
hatte amüsierte ihn. In Zukunft würde er ihn genauer im Auge behalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Commander Grey war für ihn nur eine Marionette. Glaubte er doch tatsächlich, man hätte&lt;br /&gt;
ihm ernsthaft die Leitung dieses Stützpunktes übertragen. Seine kindischen Versuche&lt;br /&gt;
Carmens Türsteuerungsfunktionen zu deaktivieren waren geradezu lächerlich. Sollte er doch&lt;br /&gt;
glauben, er hätte es geschafft. Victor kannte Greys Vorgeschichte. Er wusste, dass dieser&lt;br /&gt;
Klone hasste und sein Vertrauen nur in normale, gut trainierte Soldaten setzte. Grey war ein&lt;br /&gt;
erfahrener Kämpfer, nur darum hatte er ihn rekrutiert. Nur, um zu sehen, wer besser war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mensch oder Klon, Mensch oder Maschine, Mensch oder Monster? Grey würde seine Chance&lt;br /&gt;
erhalten. Er und seine Männer würden zu seiner persönlichen Unterhaltung beitragen. Für&lt;br /&gt;
Menschen wie Victor, die alles besaßen, wovon andere nur träumten, war das eigene Leben&lt;br /&gt;
langweilig und das Leben anderer Menschen bedeutungslos. Sie waren alle nur Figuren in&lt;br /&gt;
seinem Schachspiel und er, Victor, bestimmte die Regeln!&lt;br /&gt;
&amp;lt;noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
{|border=1&lt;br /&gt;
![[User:Tracker/Projekt 257/Kapitel 3|Zum Kapitel 3]]&lt;br /&gt;
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