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* Bei der Verschiebung von Firmenstandorten entstehen regionale "Strukturwandel", die politisch mitunter schwer zu verdauen sind. | * Bei der Verschiebung von Firmenstandorten entstehen regionale "Strukturwandel", die politisch mitunter schwer zu verdauen sind. | ||
* Selbst innerhalb von politischen und wirtschaftlichen Bündnisgebieten (wie der EU) werden Konkurrenzkämpfe ausgetragen: Das reicht von Landwirtschaft bis Rüstungsindustrie. Einerseits stehen Nationaldenken im weg, andererseits kann sich berechtigt die Frage stellen, ob nicht ein Partner stärker von einem Deal profitiert, als der andere. Das untergräbt das Vertrauen in die Regierungen und auch in das Bündnis. | * Selbst innerhalb von politischen und wirtschaftlichen Bündnisgebieten (wie der EU) werden Konkurrenzkämpfe ausgetragen: Das reicht von Landwirtschaft bis Rüstungsindustrie. Einerseits stehen Nationaldenken im weg, andererseits kann sich berechtigt die Frage stellen, ob nicht ein Partner stärker von einem Deal profitiert, als der andere. Das untergräbt das Vertrauen in die Regierungen und auch in das Bündnis. | ||
** Postdemokratische Dynamiken wie Bürokratisierung sind häufig eine zusätzliche Belastung. Bei dem Versuch Regeln zu vereinheitlichen, entsteht eine Kleinheiligkeit die bremsend wirkt. Ironischerweise wird letztere Entwicklung (''Anwuchs der Bündnisregeln'') sowohl von Nationalisten wie auch Globalisierungsbefürwortern kritisiert.<!-- ''Ein gutes Argument bleibt ein gutes Argument...''--> | ** Postdemokratische Dynamiken wie Bürokratisierung sind häufig eine zusätzliche Belastung. Bei dem Versuch Regeln zu vereinheitlichen, entsteht eine Kleinheiligkeit die bremsend wirkt. Ironischerweise wird letztere Entwicklung (''Anwuchs der Bündnisregeln'') sowohl von Nationalisten wie auch Globalisierungsbefürwortern kritisiert.<!-- ''Ein gutes Argument bleibt ein gutes Argument...''--><!-- | ||
[https://www.n-tv.de/wirtschaft/Als-Antwort-auf-die-Krise-taugt-heimisches-Gas-nicht-id30712783.html Lösungsansätze] werden immer wieder zerredet. Ewige Kritik sorgt dafür, dass man immer zu spät ist, dass es immer "zu lange" dauert. Bei berechtigten Kritikpunkten hat man auch nicht den Mut für Reformen. Sicherheit hat ihren Preis. Es ginge in erster Linie nicht um den Preis (wobei auch auf diesen eingewirkt werden könnte). Es geht primär darum, Erpressungspotenziale und Unsicherheiten abzubauen. (Sicherheit hat nicht drückbare Fixkosten. Das erzeugt aus verschiedenen Perspektiven ideologische Störgefühle bei allen politischen Grundströmungen: Konservative und Wirtschaftsliberale: Gegen staatliche Unternehmen/Preissteuerung. Linke und linke Sozialdemokraten: Aus alten Russland-Sympathien wird auf Normalisierung gehofft. Grüne: Fossile Energieträger...) Heimische Gasförderung, weil Erdgas eine Brückentechnologie ist. "Strategische" Ausrichtungen sind nicht schnell änderbar. -- Staatskapitalismus ist gängige Praxis bei Themen der nationalen Sicherheit und Interessen vieler Großmächte, insbesondere bei Supermächten. Staaten mit aggressiver Geopolitik können keine verlässlichen Partner sein. -- Der Staat müsste als Hauptinvestor auftreten, damit nationale Eigenversorgung gewährleistet ist. Ein späterer Rückbau wäre kein Problem. -- Es wird nicht mehr CO₂ produziert. Das notwendige Erdgas wird so oder so eingekauft. Der Unterschied ist nur, wo es herkommt. -- Also, etweder das, oder alles was für die EE-Rute fehlt, noch mal massiv pushen: Kritische Rohstoffe, Batterien und andere Zwischenspeicher, Netz, yada yada. Auflösung der politischen Blockade läge geradezu auf der Hand: Gerade weil niemand damit zufrieden sein wird, kann man es Kompromiss vermarkten. Aber was noch wichtiger ist: Es ist notwendig, also macht man es einfach. Gemeinsam. Regierungspartner, die sich gegenseitig blockieren, stützen gemeinsam ab. Wie viele Ampel-Beispiele braucht es noch?--> | |||
==Laizismus== | ==Laizismus== | ||
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