Restless Souls/Glossary/Artifacts: Difference between revisions

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===Trump===
===Trump===
[Businessman (eingehen vieler Risiken (siehe Biographie), hochgradig "transaktionell", Dealmaker), Showbizman (Entertainer, selbst erfüllende Prophezeiungen), gnadenloser Opportunist (Strategie des maximalen Drucks, ''Machtmensch'' (nur Stärke, nur gewinnen zählt), ''Schutzgelderpresser'') und Demagoge ("alternative Fakten", Sündenbockpopulismus, dehumanisierende Wahlkaumpfreden), vollständiger Populist (nach alter und neuer Definition), memetischer Holobiont, Belohnung von Loyalisten, Nebenschauplätze durch Ego (Geld, Anerkennung, Rache), Erfolge pushen sein Selbstüberzeugung enorm, summiert sich zu einem ideologieloser Faschist]
[Businessman (eingehen vieler Risiken (siehe Biographie), hochgradig "transaktionell", Dealmaker), Showbizman (Entertainer, selbst erfüllende Prophezeiungen), gnadenloser Opportunist (Strategie des maximalen Drucks, ''Machtmensch'' (nur Stärke, nur gewinnen zählt), ''Schutzgelderpresser'') und Demagoge ("alternative Fakten", Sündenbockpopulismus, dehumanisierende Wahlkaumpfreden), vollständiger Populist (nach alter und neuer Definition), memetischer Holobiont, Belohnung von Loyalisten, Nebenschauplätze durch Ego (Geld, Anerkennung, Rache), Erfolge pushen sein Selbstüberzeugung enorm, Ausübung eines ideologielosen Faschismus]


Es scheint, dass Trump sich nicht einfach nur als "bold" auftretender Businessman versteht, wobei gerade in den USA eine besonders starke Selbstvermarktung dazu zählen kann. In Anlehnung ans Showbiz scheint er den Leuten auch "eine gute Show" liefern zu wollen, um damit Wahlkampfveranstaltungen erfolgreich zu gestalten, aber auch um damit konkret Politik zu machen: Diese Inszenierungen sollen quasi selbst erfüllende Prophezeiungen werden, auch wenn die Fakten dazu nicht passen. Man kann immer wieder beobachten, wie Trump ausfällig wird, wenn Journalisten, Militärs oder sonstige Personen ihm widersprechen oder kritische Fragen stellen, die nicht zu seinen Inszenierungen passen. Er glaubt, seine Pläne funktionieren am besten, wenn ihm da keiner dazwischenquatscht. Beispiel: Bei der Bombardierung des Irans behauptete er, die nuklearen Anlagen seien alle zerstört. Die Idee war offenbar, dem Iran einen Exit zu bauen, um damit weiter Diplomatie zu betreiben.
Es scheint, dass Trump sich nicht einfach nur als "bold" auftretender Businessman versteht, wobei gerade in den USA eine besonders starke Selbstvermarktung dazu zählen kann. In Anlehnung ans Showbiz scheint er den Leuten auch "eine gute Show" liefern zu wollen, um damit Wahlkampfveranstaltungen erfolgreich zu gestalten, aber auch um damit konkret Politik zu machen: Diese Inszenierungen sollen quasi selbst erfüllende Prophezeiungen werden, auch wenn die Fakten dazu nicht passen. Man kann immer wieder beobachten, wie Trump ausfällig wird, wenn Journalisten, Militärs oder sonstige Personen ihm widersprechen oder kritische Fragen stellen, die nicht zu seinen Inszenierungen passen. Er glaubt, seine Pläne funktionieren am besten, wenn ihm da keiner dazwischenquatscht. Beispiel: Bei der Bombardierung des Irans behauptete er, die nuklearen Anlagen seien alle zerstört. Die Idee war offenbar, dem Iran einen Exit zu bauen, um damit weiter Diplomatie zu betreiben.
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